Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2014

13:44 Uhr

Drohende Staatspleite

Argentinischer Minister trifft sich mit Hedgefonds

Das Urteil des US-Supreme-Courts bringt Argentinien in Bedrängnis. Offenbar ist der Wirtschaftsminister nach New York gereist, um mit Hedgefonds zu verhandeln. Gibt es keine Einigung, droht am Montag die Staatspleite.

Wenn Argentinien Schulden bei den Hedgefonds in Höhe von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar nicht bezahlt, darf es laut einer Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs eine am Montag fällige Anleihe nicht bedienen. dapd

Wenn Argentinien Schulden bei den Hedgefonds in Höhe von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar nicht bezahlt, darf es laut einer Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs eine am Montag fällige Anleihe nicht bedienen.

New York/Buenos AiresIm Dauerclinch um alte Anleiheschulden in Milliardenhöhe ringt Argentinien hinter den Kulissen fieberhaft um einen Kompromiss mit US-Hedgefonds. Laut argentinischen Medienberichten soll Wirtschaftsminister Axel Kiciloff am Mittwoch überraschend nach New York geflogen sein. Offiziell reise er zwar nicht zu Verhandlungen mit dem klagenden Hedgefonds NML Capital in die USA. Beobachter gehen aber davon, dass Kiciloff sich mit Anwälten der aggressiven Gläubiger treffen wird.

Argentinien steht im Schuldenstreit mit dem Rücken zur Wand. Wenn das Land Schulden bei den Hedgefonds in Höhe von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar nicht bezahlt, darf es laut einer Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs eine am Montag fällige Anleihe nicht bedienen. Damit droht die zweite Staatspleite innerhalb von 13 Jahren.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×