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14.01.2005

18:28 Uhr

Epcos-Aktien brechen ein

Deutsche Bank hievt den Dax nach oben

Die deutschen Aktien haben am Freitag unter Führung des Dax-Schwergewichts Deutsche Bank zugelegt. Der Deutsche Aktienindex (Dax) stieg um 0,5 Prozent auf 4232,36 Punkte, notierte damit aber noch knapp zwei Prozent unter dem Vorwochenschluss.

HB FRANKFURT. Händler sprachen von einer deutlich nachlassenden Euphorie gegenüber dem Jahresschluss. Enttäuschung über die ersten Zwischenberichte deutscher und amerikanischer Unternehmen zum Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr hatte die Börsianer verunsichert. Größter Verlierer im Dax waren die Aktien der Deutschen Börse. Händler fürchten, der Frankfurter Börsenbetreiber könnte für die beabsichtigte Übernahme der Londoner Börse finanziell zur Ader gelassen werden.

Unterstützung bekam der Dax vor allem von der Wall Street, wo eine Reihe neuer Konjunkturdaten insgesamt gut aufgenommen worden war. Während an den vergangenen Tagen bei fallenden Kursen die Umsätze auf Xetra recht hoch waren, gingen sie am Freitag zurück. Insgesamt wurden auf Xetra 93 (Vortag 115) Millionen Aktien gehandelt. Der Umsatz betrug rund drei Milliarden Euro. Vor der langen Wochenendpause an der Weltleitbörse in New York, die am Montag wegen eines Feiertags geschlossen bleibt, hätten sich viele Investoren zurückgehalten.

Größter Gewinner im Dax waren die Papiere der Deutschen Bank, die rund 2,5 Prozent auf 66,76 Euro zulegten, nachdem die spanische Sparkasse La Caixa ihren gut vierprozentigen Anteil am deutschen Branchenprimus verkauft hatte. Die Investoren hätten honoriert, dass das Thema damit abgeschlossen sei, sagten Händler. „Außerdem erhöht sich dadurch der Freefloat, was gut für die Aktie ist.“ Die Nachricht, wonach die schon früher angekündigten Restrukturierungen im vierten Quartal mit 600 Millionen Euro zu Buche schlagen würden, belasteten den Kurs dagegen kaum. Händler sagten, es sei recht geschickt von der Bank, diese Belastung noch ins vergangene Jahr zu packen.

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