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24.03.2016

16:18 Uhr

Euro-Anleihen legen zu

Erneuter Ölpreisverfall sorgt für Nachfrage

Der Ölpreisverfall und die Schwäche der Aktienmärkte beflügeln die Nachfrage nach Bonds aus dem Euro-Raum. Zehnjährige Bundesanleihen rentieren nahe der Nullgrenze. Die Vorzeichen bleiben günstig.

Die Schwäche der Rohstoff- und Aktienmärkte lässt die Renditen von Bundesanleihen purzeln. dpa

Euro-Münzen

Die Schwäche der Rohstoff- und Aktienmärkte lässt die Renditen von Bundesanleihen purzeln.

FrankfurtDeutsche Bundesanleihen und andere Staatsanleihen des Euroraums haben am Donnerstagmittag zugelegt. Die Verluste bei Rohöl und die Schwäche der Aktienmärkte lösten Nachfrage aus.

Mit Abgaben von mehr als zwei Prozent setzte sich der Kursverfall bei Öl fort. Deutlich höher als erwartet ausgefallene US-Lagerbestände hatten am Mittwoch zu einem Ende der Zwischenerholung geführt. Dadurch wuchs die Verunsicherung an den Finanzmärkten, was Anleihen stützte. „Die hiervon abgeleitete Skepsis der Marktteilnehmer hinsichtlich der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat die Investoren erneut in die sicheren Häfen getrieben“, hieß es von der Nord/LB.

Angesichts der quantitativen Maßnahmen der Europäischen Notenbank bleiben die Vorzeichen für Anleihen günstig: „Die Renditen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen könnten in den Bereich ihrer Tiefs fallen“, hieß es vom Devisenstrategen Laurence Mutkin von BNP Paribas in einer Studie.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 0,17 Prozent drei Basispunkte niedriger. Der Bund-Future kletterte um 44 Basispunkte auf 163,17 Prozent. Die Rendite von zehnjährigen US- Bonds sank um einen Basispunke auf 1,87 Prozent.

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