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26.01.2010

18:50 Uhr

Europäische Börsen

Eurostoxx schwenkt ins Plus

Positive Daten zum US-Verbrauchervertrauen stimmen die Anleger optimistisch. Die wichtigsten europäischen Börsen beenden ihre Verlustserie und gehen mit Gewinnen aus dem Handel.

HB PARIS/LONDON. Ein überraschend deutlich aufgehelltes US-Verbrauchervertrauen hat am Dienstag den europäischen Aktien in positives Terrain verholfen. Zum Schluss stand der Eurostoxx 50 0,73 Prozent höher bei 2 827 Punkten. Der europäische Leitindex setzte damit die moderate Aufwärtsbewegung vom Vortag fort, nachdem die Märkte vergangene Woche deutlich abgerutscht waren. Der CAC-40-Index stieg in Paris um 0,67 Prozent auf 3 807 Zähler. Der Londoner FTSE 100 erreichte wegen schwacher Minenwerte nur ein knappes Plus von 0,31 Prozent auf 5 276 Zähler.

"Die besser als erwartet ausgefallenen Daten zum Verbrauchervertrauen haben dem Markt einen Schub gegeben", sagte Nick Serff, Marktstratege bei City Index. Nach dem deutlichen Kursrückgang sei nun eine leichte Erholung zu beobachten.

Bankenwerte zählten gegen den Trend einmal mehr zu den größten Verlieren, nachdem sie sich am Montag etwas hatten erholen können. So sackten Titel der Unicredit um 2,23 Prozent auf 2,085 Euro ab und Credit Agricole büßten 1,04 Prozent auf 11,86 Euro ein. Lloyd Banking Group verloren in London mit 2,29 Prozent auf 52,59 Britsiche Pence ebenfalls kräftig.

Minenwerte litten unter niedrigeren Metallpreisen und belasteten den "Footsie" in London. Hintergrund sind weiter die Überlegungen Chinas zur Kreditverknappung, was Sorgen über das dortige Wirtschaftswachstum schürte. Papiere des Goldproduzenten Fresnillo rutschten um 2,31 Prozent auf 693,50 Pence ab. Kazakhmys , Xstrata und Lonmin gehörte ebenfalls zu den größten Verlierern.

Nach den guten Zahlen von Apple und Texas Instruments gewannen indes die Titel des Chipherstellers STMicroelectronics 2,02 Prozent auf 6,098 Euro. In Amsterdam sorgten KPN für Aufmerksamkeit. Die vom niederländischen Telekomkonzern veröffentlichte Gewinnsteigerung im vierten Quartal entsprach den Erwartungen. Ausschlaggebend dafür waren aggressive Kostensenkungen. Zudem kündigte KPN Aktienrückkäufe im Wert von einer Milliarde Euro an. Analysten hatten dies erwartet. Für 2010 kündigte die deutsche Tochter E-Plus an, den Ausbau des eigenen Netzes weiter voranzutreiben. E-Plus hat bislang weit weniger in Netze der nächsten Generation (3G) investiert als andere Netzbetreiber. Die KPN-Aktie verlor 0,17 Prozent auf 11,930 Euro.

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