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06.01.2010

09:22 Uhr

Europäische Börsen

Eurostoxx wartet auf Impulse

Am Vormittag kann der Eurostoxx die Gewinne der bisherigen Woche bestätigen. An einem ruhigen Handelstag sorgt der britische Einzelhändler Marks & Spencer für Aufsehen, die Aktie rutscht deutlich ab.

HB PARIS/LONDON. Am Dreikönigstag haben die Anleger nur wenig zu verschenken. Die europäischen Aktienmärkte haben sich kaum bewegt. In dem weiterhin freundlichen Marktumfeld waren vor allem Finanzwerte gefragt, sagten Händler. Auf die Stimmung drückten aber negativ aufgenommene Aussagen des britischen Einzelhändlers Marks & Spencer zum bisherigen Geschäftsverlauf.

Der Eurostoxx 50 sank im frühen Handel um 0,07 Prozent auf 3 010 Zähler. In Paris zeigte sich der CAC-40-Index mit Minus 0,02 Prozent bei 4 012 Punkte kaum verändert. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,17 Prozent auf 5 513 Punkte ab.

Am Ende des europäischen Leitindex Eurostoxx 50 weiteten die Papiere von CRH ihre Vortagesverluste aus und fielen um zusätzliche 4,11 Prozent auf 18,67 Euro. Der irische Bausoffkonzern litt noch unter der Meldung vom Dienstag, wonach CRH für das Geschäftsjahr 2009 mit einem höher als zuvor vom dem Unternehmen erwarteten Gewinnrückgang rechnet.

Die Aktien von Marks & Spencer sackten um 4,62 Prozent ab auf 386,20 Pence. Die britische Einzelhandelskette war mit ihrem Umsatzanstieg im dritten Geschäftsquartal hinter den Schätzungen der Analysten zurückgeblieben. Zudem rechnet Chairman Stuart Rose damit, dass die Bedingungen für den Einzelhandel wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit schwer bleiben.

Ferner wollen Google und der britische Mobilfunkkonzern Vodafone das multifunktionale Google-Handy „Nexus One“ im kommenden Frühjahr in Europa auf den Markt bringen. Kunden in Großbritannien können das Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm ab sofort bei dem mit Internetsuche groß gewordenen Technologiekonzern im Webshop kaufen, entweder ohne oder mit Vertrag des Partners T-Mobile USA. Für Titel von Vodafone gaben die Anleger 0,10 Prozent mehr aus und bezahlten 143,25 Pence.

Die Billigfluglinie EasyJet hatte derweil im Dezember mehr Passagiere transportiert als ein Jahr zuvor. Die Anzahl der Fluggäste erhöhte sich um 9,3 Prozent auf 3,39 Millionen. Die Auslastung lag mit 85,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 82,3 Prozent. EasyJet-Aktien stiegen um 0,97 Prozent auf 363,60 Pence.

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