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15.11.2016

14:49 Uhr

Europäische Wirtschaftsforschung

Konjunkturerwartungen steigen stärker als erwartet

Die Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten sind gestiegen. Die aktuelle Lage wird dagegen überraschend als eher trübe angesehen. Auch die Wahl von Donald Trump wirkt sich auf die Erwartungen aus.

Der Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) freut sich über positive Konjunkturdaten aus den USA und China. dpa

Achim Wambach

Der Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) freut sich über positive Konjunkturdaten aus den USA und China.

MannheimDie Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im November deutlicher aufgehellt als erwartet. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg zum Vormonat um 7,6 Punkte auf 13,8 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juni. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf lediglich 8,1 Punkte gerechnet.

Die Bewertung der aktuellen Lage trübte sich dagegen überraschend ein, wenn auch nur leicht. Sie fiel um 0,7 Punkte auf 58,8 Zähler.

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ZEW-Präsident Achim Wambach erklärte den Zuwachs der Erwartungskomponente mit positiven Konjunkturdaten aus den USA und China. „Die von der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ausgehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten machten sich jedoch durchaus bemerkbar. Die gemeldeten Konjunkturerwartungen nach der Wahl waren weniger positiv als zuvor“, ergänzte Wambach.

Die Umfrage des ZEW unter Analysten und Anlegern wurde vom 31. Oktober bis zum 14. November durchgeführt. Die US-Wahlen vom 8. November sind damit nur zum Teil in die Antworten der Befragten eingeflossen.

Von

dpa

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