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18.04.2011

00:19 Uhr

EZB-Mitglied Nowotny

Zinsen sollen weiter steigen

Die jüngste Zinsanhebung war nur ein erster Schritt. EZB-Rat Ewald Nowotny bestärkt die Märkte in ihrer Erwartung, dass sich die Zeiten des billigen Geldes in Europa dem Ende zuneigen.

Eine Installation mit dem Euro-Zeichen steht vor der Europäischen Zentralbank (EZB). Quelle: dpa

Eine Installation mit dem Euro-Zeichen steht vor der Europäischen Zentralbank (EZB).

BerlinDie Erwartungen der Märkte an eine Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank (EZB) um weitere 50 Basispunkte in diesem Jahr sind nach Worten von Ratsmitglied Ewald Nowotny begründet. „Ich will keine konkreten Zahlen nennen, aber die Tendenz wird erkannt. Der exakte Zeitpunkt für einen solchen Schritt hängt von der wirtschaftlichen Lage ab“, sagte Nowotny im Bloomberg-Interview am Sonntag in Washington.

Es sei offensichtlich, dass die EZB Preisbewegungen sehr ernst nehme. „Wir werden natürlich unsere Prognose für die Inflation revidieren müssen“, fügte er hinzu.

Als erste der großen westlichen Notenbanken hatte die EZB im Kampf gegen steigende Preise die Zinswende eingeleitet. Unter dem Vorsitz von Präsident Jean-Claude Trichet beschloss der EZB-Rat Anfang April einstimmig die erste geldpolitische Straffung seit Ausbruch der Welt-Finanzkrise.

Mit der Erhöhung von 1,0 auf 1,25 Prozent wurde das ab Mai 2009 geltende rekordniedrige Zinsniveau zur Vergangenheit.

Von

rtr

Kommentare (2)

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azaziel

18.04.2011, 01:10 Uhr

Staats- und Bankpleiten oder Hyperinflation – wir haben die Wahl

Steuerzahler

18.04.2011, 01:58 Uhr

Schon tragisch zu nennen: was den einen nutzt, vernichtet die anderen. So unterschiedliche Länder passen nun wirklich nicht unter einen Währungshut.

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