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22.10.2014

08:05 Uhr

FG Gruppe

Geothermie-Investments werden zum heißen Ritt

ExklusivSchon Ende 2018 können Anleger ihr Geld von der Regensburger FG Gruppe zurückverlangen. Doch bislang wurde von den Anleger-Millionen noch kein Geothermiekraftwerk gebaut – sondern nur ein Gewächshaus für Tomaten.

Geothermie-Bohrung in Kirchweidach: Teure Pannen. Pressefoto

Geothermie-Bohrung in Kirchweidach: Teure Pannen.

DüsseldorfSeit 2010 wirbt die Regensburger FG Gruppe um Anlegergeld zum Bau von Geothermiekraftwerken. Für die bislang rund 3000 Privatinvestoren von insgesamt 28 Millionen Euro wird die Anlage allmählich zur Zitterpartie. Bislang steht noch kein einziges Kraftwerk, nur ein Tomatengewächshaus im oberbayrischen Kirchweidach wird mit Erdwärme beheizt, berichtet das Handelsblatt (Mittwochausgabe).

Dort soll jetzt auch ein Fernwärmenetz gebaut werden. Die ersten Einnahmen daraus dürften aber bei Weitem noch nicht reichen, um die 7,25 Prozent Zinsen zu bezahlen, die den Anlegern versprochen und bislang auch überwiesen wurden. Weitere Projekte des „Kraftwerkeportfolio Nr. 1“, wie der Verkaufsprospekt die Investition nennt, sind über das Planungsstadium noch nicht hinausgekommen.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Gruppe, Hobbyrennfahrer Wolfgang Hageleit, betont jedoch: „Ich habe selbst investiert und deshalb ein vitales Interesse, dass die Projekte zu Ende geführt werden.“

Die FG Gruppe befinde sich absolut in der Zeitplanung. Ab Ende 2018 muss die FG Gruppe Anlegergeld wieder zurückzahlen.

Den vollständigen Artikel finden Sie als Digitalpass-Kunde hier zum Download.

Von

hus

Kommentare (1)

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Herr Fritz Tolas

22.10.2014, 11:07 Uhr

Selber blöd wer ein Investment mit 7,25% kauft.

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