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21.04.2015

19:19 Uhr

Fitch erwägt Herabstufung

Metro droht das Ramschniveau

Wegen politischen Spannungen und dem schwachen Rubel läuft es für Metro in Russland nicht gut. Fitch sieht den Sanierungsplan des Handelskonzerns in Gefahr. Die Ratingagentur droht mit einer schlechteren Bonitätsnote.

Negative Entwicklungen im wichtigen Russland-Geschäft könnten die Sanierung von Metro gefährden, warnte die Ratingagentur Fitch. Reuters

Metro in Moskau

Negative Entwicklungen im wichtigen Russland-Geschäft könnten die Sanierung von Metro gefährden, warnte die Ratingagentur Fitch.

FrankfurtDie Ratingagentur Fitch droht dem Handelskonzern Metro mit einer Herabstufung auf Ramschniveau. Sie senkte den Ausblick für das Rating am Dienstag auf „negativ“ von „stabil“. Mit einer Bewertung von „BBB-“ befindet sich die Bonitätsnote des Konzerns gerade noch im Investmentbereich.

Das Metro-Management müsse seinen Sanierungsplan erfolgreich umsetzen, um die Gewinne deutlich zu steigern, mahnte Fitch an. Negative Entwicklungen im wichtigen Russland-Geschäft und wachsender Wettbewerb in anderen Märkten könnten die Sanierung des Düsseldorfer Konzerns gefährden, warnte die Ratingagentur.

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Metro hat mehr als nur eine Baustelle: Das Unternehmen leidet unter der Ukraine-Krise. Zudem belastet der Machtkampf um Media-Saturn den Konzern. Dennoch hat der Aufsichtsrat dem Vorstand den Rücken gestärkt.

Metro hat sein Geschäft in Russland in der Vergangenheit stark ausgebaut. Allein 80 Großmärkte betreiben die Düsseldorfer dort. Einen Teil des Russland-Geschäfts der Großmärkte hatte Metro-Chef Olaf Koch ursprünglich an die Börse bringen wollen, wegen des Ukraine-Konflikts und der Sanktionen des Westens gegen Russland liegen diese Pläne aber auf Eis. Im Weihnachtsgeschäft hatte der Konzern wegen des schwachen Rubel-Kurses weniger verdient.

Von

rtr

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