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24.03.2011

17:37 Uhr

Frankfurter Börse

Handel bald bis 20.00 Uhr

Die deutsche Börse möchte ihre Handelszeiten ausweiten. Die Nachfolger der Parkett-Händler sollen bald zwischen zwölf Stunden lang bis 20.00 Uhr handeln dürfen. Das gilt nicht für den elektronischen Handel.

Händler auf dem Frankfurter Parkett: Die Börse ändert ihre Handelszeiten. Quelle: dpa

Händler auf dem Frankfurter Parkett: Die Börse ändert ihre Handelszeiten.

Frankfurt  Am wichtigsten deutschen Börsenplatz in Frankfurt soll der Handel künftig schon um 8.00 Uhr beginnen und damit eine Stunde früher als bisher. Die sogenannten Xetra-Spezialisten, die im Mai die bisherigen Makler auf dem Parkett ablösen, sollen nach dem Willen des Börsenrates voraussichtlich ab dem 1. Juni an Werktagen von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr arbeiten.

Die Kernhandelszeit des fortlaufenden Handels auf der elektronischen Xetra-Plattform bleibe von 9.00 bis 17.30 Uhr unverändert, teilte die Deutsche Börse am Donnerstag mit. Mit den erweiterten Handelszeiten folgt die Frankfurter Börse dem Beispiel vieler Regionalbörsen.   

Hintergrund der neuen Regeln ist die bereits beschlossene Umstellung des Parketthandels auf Xetra. Vom 23. Mai an sollen sämtliche Aktien und Anleihen an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) nur noch über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt werden. Aufgabe der Xetra-Spezialisten ist es dann, vom Handelssaal in der Frankfurter Innenstadt aus den direkten Draht zu Investoren zu halten und für ausreichend Liquidität im Handel zu sorgen. „Mit der Umstellung auf Xetra und dem früheren Handelsbeginn stärkt die Frankfurter Wertpapierbörse ihre Wettbewerbsposition“, erklärte FWB-Geschäftsführer Rainer Riess in der Mitteilung.  

Von

dpa

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