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13.05.2014

17:05 Uhr

„Goethe-Bond“

Yuan-Anleihen der KfW starten schwach an den Markt

Das Instrument soll es deutschen Unternehmen mit Aktivitäten in China erleichtern, an Yuan-Kredite heranzukommen: der „Goethe-Bond“ der KfW. Doch zum Start war die Nachfrage verhalten, das Volumen ist nicht ausgereizt.

Der Yuan, die chinesische Währung, wurde zuletzt häufig in London gehandelt. Dem möchten die deutschen Handelseinrichtungen von Bundesbank bis Börse nun etwas entgegen setzen. AFP

Der Yuan, die chinesische Währung, wurde zuletzt häufig in London gehandelt. Dem möchten die deutschen Handelseinrichtungen von Bundesbank bis Börse nun etwas entgegen setzen.

FrankfurtDie Förderbank KfW hat ihre erste in Frankfurt begebene Anleihe in der chinesischen Währung Yuan noch nicht komplett losgeschlagen. Die Anleihe mit einem Volumen von 120 Millionen Euro und einer Laufzeit von zwei Jahren sei noch nicht vollständig verkauft worden, sagte eine KfW-Sprecherin am Dienstag auf Anfrage. Welches Volumen von Investoren noch gezeichnet werden könne, wollte sie nicht sagen.

Der sogenannte „Goethe-Bond“ kann seit Dienstag an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden und soll ein Eisbrecher für den Markt für Yuan-Anleihen in Frankfurt sein, mit denen sich in China tätige Unternehmen leichter mit der chinesischen Währung eindecken können.

Ende März hatten die Bundesbank und die People's Bank of China (PBOC) ein Abkommen über den Aufbau von Frankfurt als Handelsplatz für Geschäfte in Yuan unterzeichnet. Dazu soll eine Clearing-Bank entstehen. Die Finanzmetropole hofft dadurch, ihre Rolle im Devisenhandel wieder zu stärken, nachdem große Teile dieses Geschäfts in den vergangenen Jahren nach London abgewandert waren.

Von

rtr

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