Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.05.2016

16:13 Uhr

Griechenland

Athen leiht sich frisches Geld am Kapitalmarkt

Griechenland steht derzeit nicht unter besonders starkem Druck, Schulden zu begleichen. Im Juli wird es aber eng für Athen. Nun hat sich das Land frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt.

Im Juli muss Griechenland insgesamt 3,666 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds, die Europäische Zentralbank und andere Gläubiger zahlen. dpa

Im Juli muss Griechenland insgesamt 3,666 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds, die Europäische Zentralbank und andere Gläubiger zahlen.

AthenAthen hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt, um am Freitag auslaufende Staatsanleihen im Wert von 1,4 Milliarden Euro ablösen zu können. Wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte, konnten am Mittwoch 1,138 Milliarden Euro für 26 Wochen in Form ebenfalls kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden.

In der Finanzpresse wird damit gerechnet, dass das restliche Geld an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließt. Das Zinsniveau der Papiere lag am Mittwoch – wie bei einer vergleichbaren Auktion im Vormonat – bei 2,97 Prozent.

Griechenland steht im Mai und Juni nicht unter besonders starkem Druck, Schulden zu begleichen. Im Juli wird es aber eng: Es müssen insgesamt 3,666 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF), die Europäische Zentralbank (EZB) und andere Gläubiger gezahlt werden. Bis dahin sollte Athen sein Reformprogramm unter Dach und Fach haben, damit die Gläubiger wieder den Geldhahn aufdrehen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×