Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.11.2015

15:38 Uhr

Griechenland

Athen spürt nur ein kurzes Hoch

Während der Leitindex der Börse in Athen zulegen kann, gibt es für die griechischen Banken nur ein kurzes Hoch. dann ein Rekordtief. Die Einigung mit den Gläubigern, sie verschafft Hellas nur wenig Luft.

Die Einigung mit den Gläubigern hat der griechischen Finanzwelt am Dienstag nur eine kurze Atempause verschafft. dpa

Börse in Athen

Die Einigung mit den Gläubigern hat der griechischen Finanzwelt am Dienstag nur eine kurze Atempause verschafft.

FrankfurtDie Einigung der Athener Regierung mit ihren Gläubigern hat die griechischen Finanzwerte am Dienstag nur kurz beflügelt. Der griechische Bankenindex, der zunächst um bis zu 11,3 Prozent zugelegt hatte, fiel zeitweise um 8,9 Prozent auf ein Rekordtief von 140,03 Punkten. Der Athener Leitindex notierte dagegen 2,5 Prozent im Plus. Griechische Anleihen waren ebenfalls gefragt. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein 13-Monats-Tief von 7,066 Prozent.

Die Einigung auf weitere Reformen macht den Weg für weitere Finanzhilfen frei. Ein Knackpunkt war dabei der Umgang mit faulen Hypothekenkrediten. Dem Kompromiss zufolge soll armutsgefährdeten Familien eine Zwangsversteigerung vorerst erspart bleiben. Dies treffe auf etwa 60 Prozent der 400.000 Hypotheken-Nehmer zu.

Nun rückt die Rekapitalisierung der griechischen Banken näher. Die internationalen Gläubiger wollen über den Kauf neuer Aktien und Anleihen zehn Milliarden Euro in die vier größten Institute des Landes pumpen. Weitere 4,4 Milliarden sollen bei privaten Investoren eingesammelt werden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×