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06.09.2013

14:41 Uhr

Großaktionär

Ausstieg von Same drückt Deutz um zehn Prozent

Die Deutz -Aktien sind bisher der größte Dax-Verlierer am Freitag: Die Aktien sind abgestürzt, nachdem der italienische Großaktionär Same ausgestiegen war. „Bye, bye Übernahmefantasie“, heißt es jetzt an der Börse.

Ausstieg in Raten: Same hatte sich schon im Jahr 2012 von einem Großteil seiner Beteiligung an dem Motorenbauer getrennt. dpa

Ausstieg in Raten: Same hatte sich schon im Jahr 2012 von einem Großteil seiner Beteiligung an dem Motorenbauer getrennt.

FrankfurtDer Ausstieg des einstigen italienischen Großaktionärs Same hat Deutz -Aktien am Freitag nach unten gerissen. Mit einem Minus von knapp zehn Prozent auf 6,65 Euro waren sie größter Dax-Verlierer.

Nach Angaben von Insidern platziert Same Deutz-Fahr seine noch verbliebene Beteiligung von 8,44 Prozent am Markt. Die Preisspanne bewege sich zwischen 6,88 und 7,14 Euro, sagte eine mit der Transaktion vertraute Person.

Ein Börsianer sagte am Nachmittag, die Platzierung sei zu einem Preis von 6,88 Euro erfolgt. Same Deutz gehört seit 1995 das angestammte Traktoren-Geschäft von Deutz.

„Bye, bye Übernahmefantasie“, kommentierte ein anderer Händler. „Oder warum hat Volvo die Aktien nicht gekauft?“ Same hatte sich schon im Jahr 2012 von einem Großteil seiner Beteiligung an dem Motorenbauer getrennt und diese damals an den schwedischen Lastwagenbauer verkauft. Derzeit ist Volvo mit 25 Prozent größter Aktionär des Motorenbauers. Volvo-Titel lagen in Stockholm 0,4 Prozent im Plus und kosteten 97,60 Kronen.

Von

rtr

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