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17.03.2011

13:03 Uhr

Große Nachfrage

EU sammelt Geld für Irland-Hilfen ein

VonAndrea Cünnen

85 Milliarden Euro Kredite haben Europa und der IWF Irland zugesagt. Davon übernimmt die EU 22,5 Milliarden Euro und besorgt sich das Geld am Anleihemarkt. Bei den Investoren sind die Papiere beliebt.

Frische Euros für Irland: Die Hilfs-Anleihen der EU verkaufen sich gut. Quelle: dapd

Frische Euros für Irland: Die Hilfs-Anleihen der EU verkaufen sich gut.

FrankfurtInvestoren reißen sich um die zweite Anleihe der EU zur Finanzierung der Kredite an Irland. Für den Bond mit einem Volumen von über vier Milliarden Euro und einer Laufzeit von sieben Jahren haben die Konsortialbanken dem Vernehmen nach Kaufaufträge über 20 Milliarden Euro bekommen. Verkauft wurde die Anleihe über die Banken Barclays Capital, Bank of America/Merrill Lynch, BNP Paribas und Unicredit.

Begeben wird der Bond von der EU-Kommission unter dem EFSM-Programm, über das die Beiträge der EU zu dem 85 Milliarden Euro umfassenden Kreditrahmen für Irland finanziert werden. Für die Anleihe haften alle EU-Staaten gemeinsam, von daher attestieren die Ratingagenturen dem Bond die höchste Bonitätsnote "AAA".

Zins- und Ausgabekurs der Anleihe stehen noch nicht fest, avisiert wird aber ein Renditeaufschlag von 0,08 Prozentpunkten über dem siebenjährigen Interbankensatz, der zuletzt bei 3,14 Prozent lag.
Die erste Anleihe für die Irland-Rettung hatte die EU Anfang Januar auf den Markt gebracht. Diese fünfjährige Anleihe über fünf Milliarden Euro war mit einem Aufschlag von 0,12 Prozentpunkten zum Interbankensatz begeben worden und war vierfach überzeichnet.

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