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18.01.2005

06:00 Uhr

„Growth at reasonable price“ ist derzeit der Lieblingsbegriff der Aktienstrategen

Garp und wie die Welt ihn sieht

VonChristan Schnell

Anleger, die beim Thema „Garp“ noch immer an den teils sehr schrägen Roman „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving und die anschließende Verfilmung mit Robin Williams denken, haben in letzter Zeit wohl einiges verpasst.

HB FRANKFURT. Denn Garp ist derzeit gerade bei angelsächsischen Strategen einer der Lieblingsbegriffe, wenn es um Aktienanlage geht. Garp steht dabei für „Growth at reasonable price“ und bedeutet nichts anderes, als dass die Strategen beste Chancen im Bereich der als spekulativ geltenden Wachstumsaktien sehen, diese aber zu einem vernünftigen Preis zu bekommen sein müssen. Ein Mix aus Growth mit ganz viel Value also.

Die Auswahl dürfte damit bereits deutlich eingeschränkt sein. Schließlich gelten Wachstumsaktien von Haus aus als hoch bewertet und damit als teuer. „Klassische“ Wachstumswerte wie Amazon, Ebay oder Google scheiden also von vornherein aus.

Auch der Begriff Garp ist nicht ganz neu. Er kommt jedesmal dann wieder in Mode, wenn moderater Optimismus an den Börsen herrscht, ohne dass die Anleger gleich wieder zu Übertreibungen neigen wollen. Kauflaune mit angezogener Handbremse quasi.

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