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23.04.2014

15:33 Uhr

Grüner Deal

Buffett verkauft Windenergie an Google

Der Internetriese Google hat Windenergie von Warren Buffetts Firma MidAmerican Energy gekauft. Immer mehr Unternehmen schalten ihre Energieversorgung auf grün und der Großinvestor mischt kräftig mit.

Großkonzerne wie Facebook oder Google setzen immer mehr auf grüne Energie. Warren Buffett profitiert davon. dpa

Großkonzerne wie Facebook oder Google setzen immer mehr auf grüne Energie. Warren Buffett profitiert davon.

New YorkFür Google ist es der größte grüne Deal überhaupt. Der Internetriese hat zugestimmt, 407 Megawatt an Windenergie von Warren Buffetts MidAmerican Energy zu kaufen. Es ist das umfangreichste Investment im Bereich der erneuerbaren Energien, das der Betreiber der populären Suchmaschine je gemacht hat.

Die gekauft Kapazität soll dazu genutzt werden, das Daten- Zentrum von Google in Council Bluffs im US-Bundesstaat Iowa mit Energie zu versorgen, wie MidAmerican mit Sitz in Des Moines am späten Dienstag erklärte.

Die Vereinbarung ist Teil von Googles Bemühungen, die eigenen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Passend auch: Der Deal wurde genau am „Earth Day” am 22. April bekannt, dem Tag des Umweltschutzes, dem der Internetriese auch ein eigenes Doodle-Logo widmete. Unter Berücksichtigung des jüngsten Deals hat sich Google nun dazu bereiterklärt, insgesamt mehr als 1 Gigawatt aus erneuerbaren Energien zu kaufen.

Diese Aktien hat Buffett im Depot

Aktien im Depot

Berkshire Hathaway, die Holding von Warren Buffett, ist verpflichtet das so genannte Formular 13F zu getätigten Investments bei der US-Börsenaufsicht einzureichen.
Die Mitteilung soll immer innerhalb von 45 Tagen nach Quartalsende erfolgen und alle in den USA gehandelten Aktien, Optionen und Wandelanleihen enthalten.
Nicht ersichtlich wird aus den Aufstellungen, in welche Papiere außerhalb der USA investiert wurde oder wie groß die Barreserven sind. Ebenfalls nicht aufgeführt in der Tabelle sind Optionen, Warrants und Anleihen.

Stand: 30.06.2014, Quelle: Pflichtmitteilung (13F) an US-Börsenaufsicht, Bloomberg

Wells Fargo

Marktwert: 24,3 Milliarden Dollar

Coca Cola

Marktwert: 16,9 Milliarden Dollar

American Express

Marktwert: 14,4 Milliarden Dollar

International Business Mach

Marktwert: 12,7 Milliarden Dollar

Wal Mart

Marktwert: 4,4 Milliarden Dollar

Procter & Gamble

Marktwert: 4,2 Milliarden Dollar

Exxon Mobil

Marktwert: 4,1 Milliarden Dollar

US Bancorp

Marktwert: 3,5 Milliarden Dollar

Moody's

Marktwert: 2,2 Milliarden Dollar

Google ist nicht der einzige Konzern, der bei seiner Energieversorgung auf grüne Quellen setzen möchte. Auch Ikea, der weltweit größte Möbel-Einzelhändler, hatte sich vor kurzem sogar einen im Bau befindlichen Windpark im US-Staat Illinois gekauft. Es ist sein erster Park in den USA überhaupt und das bislang größte Investment des Unternehmens im Bereich der erneuerbaren Energien.

Das 98-Megawatt-Projekt rund 176 Kilometer nordwestlich von Indianapolis wird den Planungen zufolge in der ersten Hälfte des kommenden Jahres fertiggestellt, wie Ikea Mitte April mitteilte. Details zur Transaktion wurden nicht genannt. Der Konzern will bis 2020 so viel Strom aus erneuerbaren Energien produzieren wie er verbraucht. Ikea hat bereits in Wind-Parks in Kanada und Europa, darunter auch in Deutschland, investiert.

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