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06.06.2013

20:56 Uhr

Hamburger Reederei

Rickmers-Anleihe bringt 175 Millionen Euro

Die Hamburger Reederei Rickmers hat mit ihrer Anleihe 175 Millionen Euro einsammeln können. Das Geld soll zu etwa gleichen Teilen dem Wachstum des Unternehmens und der Refinanzierung dienen.

Das Schifffahrtsunternehmen Rickmers hatte bis zu 200 Millionen Euro zu einem Zinssatz von knapp neun Prozent aufnehmen wollen. dpa

Das Schifffahrtsunternehmen Rickmers hatte bis zu 200 Millionen Euro zu einem Zinssatz von knapp neun Prozent aufnehmen wollen.

HamburgDie Hamburger Reederei Rickmers hat mit ihrer Unternehmensanleihe 175 Millionen Euro am Kapitalmarkt einsammeln können. Das gab das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg bekannt. Das Schifffahrtsunternehmen hatte bis zu 200 Millionen Euro zu einem Zinssatz von knapp neun Prozent aufnehmen wollen, wertete das Platzierungsvolumen aber dennoch als Erfolg.

Das börsennotierte Papier sei damit eine der bislang größten Mittelstandsanleihen in Deutschland. Das Geld soll zu etwa gleichen Teilen dem Wachstum des Unternehmens und der Refinanzierung dienen.

Reedereien in Deutschland

Platz 10

Bernhard Schulte Group - 4,1 Millionen dwt (Deadweight Tonnage = Tragfähigkeit eines Schiffs in Tonnen): Die Schulte Group umfasst die Reederei Bernhard Schulte als Eigner- und Reeder der eigenen Schiffe, die Bernhard Schulte Shipmanagement als Schiffsmanagementunternehmen, die OPDR als eigenständige Linienreederei und die BS Treuhand als Treuhandunternehmen.

Platz 9

Rickmers Reederei - 4,3 Millionen dwt: Keimzelle der Rickmers Reederei war die 1834 von Rickmer Clasen Rickmers in Bremerhaven gegründete Rickmers Werft. Später wurde das Unternehmen um eine Reederei sowie verschiedene Reismühlen erweitert. Die beiden Brüder Bertram R. C. Rickmers und Erck Rickmers, Nachkommen des Firmengründers in fünfter Generation, betreiben heute zwei rechtlich vollständig voneinander unabhängige Unternehmensgruppen.

Platz 8

Hapag Lloyd - 4,4 Millionen dwt: Die Hapag-Lloyd AG ist ein Transport- und Logistikunternehmen mit Firmensitz in Hamburg. Am 28. März 2012 bewilligte die Hamburgische Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD und Die Linken 420 Millionen Euro für einen weiteren Anteilskauf an der Reederei. Damit wird die Stadt Hamburg mit 39,6 Prozent der größte Einzelaktionär der Hapag-Lloyd AG.

Platz 7

Hartmann Group - 4,6 Millionen dwt: Die Hartmann AG ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Leer.

Platz 6

Neu Seeschifffahrt - 5,4 Millionen dwt: Das Unternehmen hat seinen Sitz am Alsterufer in Hamburg.

Platz 5

Peter Döhle Schiffahrts KG - 6,0 Millionen dwt: Die Flotte des Hamburger Unternehmens umfasst 450 Containerschiffe.

Platz 4

Conti Holding - 6,2 Millionen dwt: 73 Containerschiffe, 22 Bulker, acht Produktentanker, zwei Gastanker, ein Hochsee- und zwei Flusskreuzfahrtschiffe machen Conti zu einer der größten und modernsten Reedereien weltweit.

Platz 3

E.R. Schifffahrt - 6,3 Millionen dwt: E.R. Schiffahrt ist maritimer Dienstleister für die Container-, Massengut- und Multipurpose-Schifffahrt. Derzeit disponiert die Reederei 137 Schiffe in Fahrt. Die E.R. Offshore managt 13 Spezialschiffe für die Öl- und Gasförderung auf See.

Platz 2

Dr. Peters - 7,1 Millionen dwt: Bisher investierte die Dr. Peters Gruppe ca. 6,56 Milliarden Euro in Flugzeuge, Schiffe, Immobilien und den Zweitmarkt von US-Lebensversicherungen. Das von mehr als 85.000 Beteiligungen eingezahlte Eigenkapital beträgt rund 3,18 Milliarden Euro.

Platz 1

C.P. Offen - 8,4 Millionen dwt: Die Reederei Claus-Peter Offen (gegründet 1971) gehört zu den weltweit größten Anbietern moderner Containerschiff-Tonnage und hat ihren Sitz in Hamburg.

Die Anleihe hatte in der Branche als innovativer Weg der Kapitalbeschaffung große Aufmerksamkeit gefunden. Die Schifffahrt steckt in einer hartnäckigen Krise und hat gegenwärtig kaum Zugang zu Eigen- oder Fremdkapital. Die klassischen Schiffsfonds sind kaum noch verkäuflich und die Schiffsbanken vergeben nur noch wenig Kredite.

Von

dpa

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