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27.06.2012

16:06 Uhr

Handelsblatt-Börsenspiel

Ein Meister der riskanten Wetten

Beim Börsenspiel hantiert der Führende geschickt mit Hebelpapieren. Zur Nachahmung mit echtem Geld ist die Strategie aber nicht unbedingt zu empfehlen.

Beim großen Börsenspiel von Handelsblatt können die Spieler mit allen gängigen Papieren handeln. dpa

Beim großen Börsenspiel von Handelsblatt können die Spieler mit allen gängigen Papieren handeln.

DüsseldorfFür den Deutschen Aktienindex (Dax) ging es zuletzt nach unten. In den vergangenen Tagen hat der Index deutlich verloren. Noch hält er sich über der Marke von 6000 Punkten. Aber wenn sich die Schuldenkrise in Europa erneut zuspitzen sollte, dann kann sich das schnell ändern. Wer in diesem Umfeld an der Börse verdienen will, muss sich etwas einfallen lassen. So wie die Teilnehmer beim Handelsblatt-Börsenspiel.

Seit Wochen schon hält sich der Spieler „mbledug" an der Spitze. Inzwischen ist die Hälfte der Spielzeit vorbei. Seit dem Start vor sechs Wochen hat „mbledug" aus 20.000 fast 90.000 Euro gemacht - ein Plus von mehr als 300 Prozent. Wie kann das sein? Der Dax hat im selben Zeitraum rund sieben Prozent verloren.

Der Börsenspieler aus Duisburg geht sehr aggressiv, aber nicht unüberlegt an die Sache heran. In den ersten Wochen hat er große Gewinne mit Hebelpapieren eingefahren; meist sind es Optionsscheine auf Bund-Future, Dax-Future oder Währungen. Dabei setzt er mal auf steigende, mal auf fallende Märkte. Es ist nicht so, dass „mbledug" immer richtigliegt. Mehrere seiner Wetten sind völlig danebengegangen. Aber wenn eine aufgeht, dann winkt aufgrund des hohen Hebels gleich ein dicker Gewinn.

Häufig setzt er schon beim Kauf der Papiere ein Limit, um nicht zu teuer zu kaufen. Gewinne werden schnell mitgenommen, Verluste schnell begrenzt. Diese Strategie erfordert nicht nur ständige Wachsamkeit, sondern auch Disziplin. Natürlich gehört auch eine Menge Glück dazu. Und zu guter Letzt darf man nicht vergessen: Es geht hier nur um Spielgeld. Zur Nachahmung mit echtem Geld ist das nicht empfehlenswert.

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Wer in der realen Welt mit Turbo-Optionsscheinen hantiert, sollte das nur mit Bedacht tun - etwa zur Absicherung anderer Positionen im Depot. Zu sicher sollte sich auch „mbledug" nicht sein. Die Konkurrenz sitzt ihm im Nacken und hat in der vergangenen Woche stark aufgeholt. Auf Platz zwei der Gesamtwertung liegt „Fonze89" mit einem Plus von 275 Prozent, dahinter folgt „inge52" mit 230 Prozent.

Den Wochensieg sicherte sich „milstar", der damit bereits zum zweiten Mal einen Preis gewonnen hat. Diesmal gab es für ihn ein Kofferset im Wert von 1500 Euro. Der Sieger der laufenden Woche erhält ein Heimkino-Soundsystem für rund 2600 Euro. Wer am Ende ganz vorne liegt, erhält den Hauptpreis: einen Range Rover Evoque. Das Spiel läuft bis zum 3. August.

Mitmachen lohnt sich noch: handelsblatt.com/boersenspiel

Von

hac

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