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03.03.2012

09:27 Uhr

Heiner Brand

„Eine Lebensversicherung ist was Sicheres“

VonChristian Schnell

Heiner Brand war nicht nur Handball-Weltmeister als Spieler und Trainer. Er hat auch lange eine Versicherungsagentur betrieben. Im Interview spricht er über Geld und darüber, was einige Spieler hier noch lernen müssen.

Heiner Brand: „Ich war nie Verkäufer, nur Berater.“ dpa

Heiner Brand: „Ich war nie Verkäufer, nur Berater.“

Handelsblatt: Banken nennen ihre Depots „Sicherheit“, „Ausgewogenheit“ oder „Chance“. Welches würden Sie wählen?

Heiner Brand: Grundsätzlich bin ich für Sicherheit. Wobei ich gerade jetzt, wo die Renditen nicht allzu hoch sind, doch überlege, ob ich nicht ein klein wenig mehr in den Risikobereich gehen sollte.

Schauen Sie jeden Tag, was der Dax macht?

Nein, bewusst nicht. Man wird ja heutzutage ohnehin immer irgendwo damit konfrontiert. Manchmal habe ich den Dax auf dem iPhone und weiß gar nicht, wie er da hinkommt.

Haben Sie Aktien?

Ja, so ein bisschen was im Fondsbereich. Und ich werde jetzt auch etwas mehr machen. Aber alles im übersichtlichen Rahmen.

Bei Geldentscheidungen dominiert also der Kopf über den Bauch?
Eindeutig ja.

Und das war immer so und ist nicht mit zunehmendem Alter erst so geworden?
Das war immer so. Aus dem Sport ist ja nicht so viel übrig geblieben, wie das heutzutage der Fall ist. Da musste dann eine Existenz aufgebaut werden, da war eine Familie, da wurde ein Haus gekauft. Da blieb nichts zum Spekulieren.

Wenn man betrachtet, was in den vergangenen Jahren an den Finanzmärkten los war, ist es dann nicht ohnehin besser, ein konservativer Anleger zu sein?
Es ist sicher der weniger belastende Weg.

Wenn Sie gerade 100.000 Euro übrig hätten. Was würden Sie damit machen?
(überlegt....) Mit meiner Frau ein schönes Wochenende (lacht).

Kommentare (17)

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SteKal

03.03.2012, 11:11 Uhr

Was soll dieser Artikel? Bei einer real Inflation von ca. 10 % macht man nur Verlust und zahlt drauf? Also bitte, wenn der Herr Brandt sein Geld in den Sand setzen will, soll er das tun. Wenn er soviel Ahnung hätte, warum ist er dann Handballtrainer geworden?
Unglaublich solche Aussagen hier!

Legaler-Betrug

03.03.2012, 11:54 Uhr

Anfang der 80-er Jahre hatte der Versicherungsfachmann Hans Dieter Meyer die Lebensversicherung als „legalen Betrug“ bezeichnet.
Bemerkenswerterweise war Meyer einige Jahre Generalvertreter der Allianz und dabei Mitglied mehrerer Kommissionen der Generaldirektion.
Zudem übte Meyer diverse Funktionen in Vertretervereinigungen aus.
Meyer wurde für die Majestätsbeleidigung "legaler Betrug" von seinem früheren Arbeitgeber, der Allianz, verklagt.
Die Klage der Allianz wurde am 3.Juni 1983 abgewiesen und
Meyer durfte seine Behauptung weiterhin aufrecht halten.
Meyer gründete 1982 den Bund der Versicherten, dem er als Geschäftsführer vorstand.
Er kämpfte viele Jahre als Verbraucherschützer gegen die ungeregelten bzw. undurchsichtigen Vertrags-und Vermögensverhältnisse bei den großen Versicherungsgesellschaften.
Meyer ist Autor des Buches zu "Das Versicherungs(un)wesen".
Die Branche "dankte" es ihn mit ständigen Abgriffen und Diffamierungen....
Über dem Artikel fehlt der Hinweis "ANZEIGE"

HolgerBolgert

03.03.2012, 12:22 Uhr

Zu Hans Peter Meyer, dem selbsternannten Rächer der enterbten Lebensversicherungsinhaber: er ist nichts anderes als die Kopie von Christian Wulff, unserem Ex-Budespräsidenten. Zuerst mit Worten groß glänzen, dann - wenn die Leute merken, dass man nichts drauf hat - den Kopf einziehen, und am Ende den - mangels Können - aufgegebenen Beruf (Branche) in Verruf bringen. Armes Deutschland! Keiner braucht so einen wie diesen Hans Peter Meyer. Und zu Willy Brand möchte ich nur eines sagen: er war schon als Sportler ein großer Könner und war es bestimmt auch beruflich. Weiter so!

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