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14.07.2011

11:06 Uhr

Herabstufung

Griechische Anleihen und CDS unter Druck

Der Druck auf die Anleihen Griechenlands hat sich verstärkt. Auch am Markt für Kreditausfallversicherungen (CDS) war die anhaltende Nervosität wegen der Schuldenkrise in Europa spürbar.

Die kräftige Herunterstufung durch die Ratingagentur Fitch hat den Druck auf die Anleihen Griechenlands verstärkt. Quelle: dpa

Die kräftige Herunterstufung durch die Ratingagentur Fitch hat den Druck auf die Anleihen Griechenlands verstärkt.

FrankfurtDie kräftige Herunterstufung Griechenlands durch die Ratingagentur Fitch hat den Druck auf die Anleihen des Landes verstärkt. Die Risikoaufschläge (Spreads) der zehnjährigen Papiere stiegen zu den deutschen Pendants deutlich: während die griechischen Papiere bei 17,1 Prozent rentierten, lag der Zins der deutschen Bundesanleihe bei 2,7 Prozent. Auch bei den irischen Anleihen kletterten die Risikoaufschläge weiter. Moody's hatte am Mittwoch die Kreditwürdigkeit Irlands auf Ramschniveau gesetzt.

Auch am Markt für Kreditausfallversicherungen (CDS) war die anhaltende Nervosität wegen der Schuldenkrise in Europa spürbar. Fünfjährige Swaps zur Versicherung von griechischen Staatsanleihen stiegen um 14 Basispunkte auf 2300 Basispunkte, wie der Datenanbieter Markit mitteilte. Damit beliefen sich die Kosten für die Versicherung von Anleihen über zehn Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro. Irische CDS stiegen um zwölf auf 1070 Basispunkte.

 

Kommentare (1)

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Thomas-Melber-Stuttgart

14.07.2011, 11:21 Uhr

Ah, CDS steigen - nur sind sie wohl nicht viel Wert wenn die Versicherer selbst dann pleite sind.

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