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29.09.2013

15:36 Uhr

Insiderbarometer

Top-Manager kaufen Aktien der eigenen Firma

ExklusivBeim Modeunternehmen Gerry Weber haben Vorstände und Aufsichtsräte Aktien im Wert von mehr als 1,1 Millionen Euro gekauft. Die Topmanager rechnen mit weiteren Kurssteigerungen am Aktienmarkt.

Gerhard Weber, der Vorstandsvorsitzende des Mode-Konzerns Gerry Weber International AG, und seine Kollegen blicken optimistisch in die Zukunft. dpa

Gerhard Weber, der Vorstandsvorsitzende des Mode-Konzerns Gerry Weber International AG, und seine Kollegen blicken optimistisch in die Zukunft.

FrankfurtDeutschlands Top-Manager, die bei Aktiengeschäften durch ihren direkten Einblick ins eigene Unternehmen einen großen Vorteil haben, lassen sich von den Höchstständen des Deutschen Aktienindex (Dax) nicht abschrecken: Sie kaufen weiter Aktien, wie das Handelsblatt in seiner Montagausgabe berichtet.

Dies zeigt das Insider-Barometer, das das Aachener Forschungsinstitut für Asset Management alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management exklusiv für das Handelsblatt berechnet. Dieser Indikator notiert aktuell bei 113 Punkten, was darauf hindeutet, dass sich Aktien bis zum Jahresende besser entwickeln werden als die anderen Anlageklassen.

In den vergangenen Wochen gab es wieder mehr große Orders im Millionenbereich. Herausragend ist dabei das Modeunternehmen Gerry Weber, bei dem Vorstände und Aufsichtsräte Aktien im Wert von mehr als 1,1 Millionen Euro gekauft haben.

Insgesamt bewegen sich die Unternehmensinsider damit in die gleiche Richtung wie die Aktienstrategen. Carsten Klude von Hamburger Bankhaus M.M. Warburg hält beispielsweise 10.000 Punkte im Dax im Jahr 2015 für möglich.

Was seit der Lehman-Pleite aus 100.000 Euro wurde

US-Dollar

93.951 Euro

Sparbuch

103.100 Euro

Tagesgeld

107.600 Euro

Zehnjährige US-Staatsanleihe

125.607 Euro

Bondindex Rex

128.958 Euro

Rohöl (Brent)

130.859 Euro

Zehnjährige Bundesanleihe

131.206 Euro

Dax

142.031 Euro

Nikkei-225

147.685 Euro

Dow Jones

173.651 Euro

Gold

180.185 Euro

FTSE China

181.333 Euro

MDax

193.279 Euro

Silber

214.136 Euro

Quelle

Thomson Reuters, FMH; Startdatum: 15. September 2008; in Euro gerechnet. Enddatum: 15. September 2013

Von

scc

Kommentare (2)

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Rechner

29.09.2013, 23:25 Uhr

O-Ton Oliver Stock
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Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen.
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Wirklich?

Und deshalb sind wohl bei den Artikeln "Rechtsruck in Österreich", "Rechtsruck als Weckruf" und "Unsere rechten Nachbarn" die Komnmentarfunktionen abgeschaltet worden.

Selten so gelacht.

Offensichtlich werden unliebsame Kommentare befürchtet - und schon ist Schluß mit der "Plattform für Diskussionen".

...

Ich verstehe ja, daß Sie nicht von den Schergen des BRD-Regimes ins Gefängnis geworfen werden wollen wie der Journalist Axel Möller, der wegen der Veröffentlichung verbotener Meinungen und Leserkommentare zu 30 Monaten verurteilt wurde.

Aber dann sollten Sie die Einschränkungen unter der Sie in der BRD arbeiten müssen auch wenigsten offen zugeben.

Account gelöscht!

30.09.2013, 11:38 Uhr

Hallo Rechner,
ich bin wahrlich kein Freund von Einschränkungungen der Meinungsfreiheit. Doch, dass sich das Handelsblatt davor schützt, hier eine weitere Plattform für rechtradikale Müllablagerungen zu bieten, ist nur zu verständlich. Die Tatsache, dass Sie den rechtmäßig verurteilten Volksverhetzer Axel Möller als Jounalisten bezeichnen, offenbart ja Ihre wirklichen Absichten aufs Beste und ist gleichsam eine Beleidigung der jounalistischen Zunft.

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