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20.01.2009

18:52 Uhr

Internationale Aktienmärkte

Börse Wien schließt mit Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 19,18 Punkte oder 1,17 Prozent auf 1 623,50 Einheiten. Nach den deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn setzte der Markt am Dienstag seine Korrektur fort.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 19,18 Punkte oder 1,17 Prozent auf 1 623,50 Einheiten. Nach den deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn setzte der Markt am Dienstag seine Korrektur fort. Wie schon am Vortag kamen vor allem die beiden Bankschwergewichte deutlich unter die Räder. Auch an anderen europäischen Börsen verloren Banken weiter an Boden.

Die Meldung eines Rekordverlusts der Royal Bank of Scotland vom Vortag schürte weiter die Ängste vor neuen negativen Überraschungen aus dem Bankensektor. "Es herrscht derzeit ein extrem schlechtes Sentiment für die Branche, alle sind unsicher, wer als nächster mit schlechten Nachrichten kommt", sagte ein Aktienhändler.

Erste Group verloren nach dem 15-prozentigen Kurssturz von Montag weitere 5,76 Prozent und fielen auf ein neues Achtjahrestief von 10,79 Euro. Raiffeisen büßten 3,44 Prozent auf 14,30 Euro ein und markierten damit den tiefsten Stand seit dem Börsengang im Jahr 2008. Die Aktien der heimischen Institute leiden angesichts ihres Osteuropa-Engagements besonders und den Ängsten vor weiteren Auswirkungen der Finanzkrise, hieß es am Markt.

Schwach zeigten sich unter den ATX-Schwergewichten auch OMV und fielen um 2,58 Prozent auf 18,85 Euro. Verbund fielen um 2,06 Prozent auf 28,52 Euro. Die UBS-Analysten haben ihre Coverage der Verbund-Aktie mit "Neutral" gestartet und nennen ein Kursziel von 32,00 Euro. Schwach zeigten sich nach einer neuen Analysteneinschätzung auch bwin und fielen um 1,89 Prozent auf 18,15 Euro. Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat die Aktie von "Buy" auf "Neutral" abgestuft.

Fest zeigten sich unter den größeren Titeln Voestalpine und stiegen um 2,71 Prozent auf 15,15 Euro. Post-Aktien stiegen um 2,87 Prozent auf 24,00 Euro. Gesucht waren auch Immofinanz und legten 8,86 Prozent auf 0,86 Euro zu. Die Witiko Invest Gmbh des Fruchtsaft-Industriellen Walter Scherb hat in der Früh die Erhöhung ihres Anteils an der Immofinanz auf 5,8 Prozent vermeldet.

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