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28.04.2011

06:27 Uhr

Internationale Märkte

Asien-Börsen legen weiter kräftig zu

Die gute Stimmung in der US-Finanzwelt überträgt sich auf die asiatischen Aktienmärkte. Auch heute steigen Nikkei und Topix. Der asiatische Leitindex peilt schon wieder die 10.000 Punkte an.

Spiegelnde Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: Reuters

Spiegelnde Börsenanzeigetafel in Tokio.

Tokio/HongkongDie Tokioter Börse hat sich am Donnerstag beflügelt von guten US-Vorgaben freundlich präsentiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg im späten Handel um 1,3 Prozent auf 9.819 Punkte an und baute damit die Kursgewinne aus dem frühen Handel aus. Der breiter gefasste Topix-Index rückte um 0,6 Prozent auf 845 Zähler vor. In Hongkong legte der Hang-Seng-Index ebenfalls weiter zu und notierte bei 24.027 Punkten um 0,56 Prozent fester.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien von Panasonic im frühen Geschäft um 1,6 Prozent zu. Zuvor hatte die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ berichtet, dass der Elektronikkonzern 40.000 Stellen streichen wolle.

Äußerungen von Fed-Chef Ben Bernanke zur weiteren Entwicklung der Geldpolitik und überzeugende Unternehmensbilanzen hatten am Mittwoch für gute Stimmung bei Investoren an der Wall Street gesorgt. Die Notenbank beließ den Leitzins bei nahezu null Prozent.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,8 Prozent höher bei 12.690 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte um 0,6 Prozent auf 1.355 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,8 Prozent auf 2.869 Zähler und damit so hoch wie seit Dezember 2000 nicht mehr.

Dollar fällt nach Fed-Entscheid

Nach dem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank hat sich der Dollar im fernöstlichen Handel schwach präsentiert. Die europäische Einheitswährung stieg auf 1,4830 Dollar, was einem Plus von 0,3 Prozent verglichen mit dem späten US-Geschäft bedeutet. Die US-Notenbank Fed bleibt ungeachtet der Zinswende in Europa geldpolitisch auf dem Gaspedal. Angesichts eines schwächeren Wachstums in den USA und der weiterhin schwierigen Lage am Arbeitsmarkt signalisierten die Notenbanker keinen raschen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Das Staatsanleihen-Ankaufprogramm läuft bis Ende Juni weiter.

Zum Yen gab die US-Währung um 0,2 Prozent auf 81,98 Yen nach. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,8727 Franken je Dollar und bei etwa 1,2941 Franken je Euro.

Von

rtr

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