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21.01.2011

19:52 Uhr

Internationale Marktberichte

Osteuropa-Indizes komplett im Plus

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Budapest stieg der Bux um 1,05 Prozent auf 22 972,18 Punkte. Unter den Schwergewichten konnten sich OTP Bank mit einem Plus von 2,33 Prozent auf 5 750 Forint an die Spitze des Bux setzen. Auch FHB Land Credit & Mortgage Bank schlossen in der Gewinnzone und verteuerten sich in einem europaweit erfolgreichen Bankensektor um 0,10 Prozent auf 967 Forint.

Ebenfalls mit Kursgewinnen aus dem Handel gingen Egis und Mol , die um 0,95 Prozent auf 20 695 Forint bzw. 0,27 Prozent auf 22 400 Forint anzogen. Auch Richter Gedeon konnten zulegen und zeigten sich zum Handelsschluss mit einem Aufschlag von 1,07 Prozent auf 42 550 Forint.

In Prager Börse schloss der PX nach zwei Verlusttagen in Folge 1,08 Prozent höher bei 1 268,2 Punkten.

Mit einem deutlichen Plus von 2,81 Prozent auf 879 Tschechische Kronen konnten sich Ceske Energeticke Zavody (CEZ) an die Spitze des PX setzen. Am Vortag hatten die Versorgertitel infolge gesunkener Energiepreise an den deutschen Handelsplätzen um 2,29 Prozent nachgegeben.

Ebenfalls im Spitzenfeld des PX positionieren konnten sich Komercni Banka , die in einem europaweit erfolgreichen Bankensektor 1,58 Prozent auf 4 378 Kronen vorrückten. Auch Erste Group konnten mit einem positiven Vorzeichen aus dem Handel gehen und legten um 0,07 Prozent auf 888,6 Kronen zu. Ebenfalls mit Kursgewinnen gingen Vienna Insurance Group aus dem Handel und legten um 0,68 Prozent auf 950,6 Kronen zu.

Unter Druck gerieten dagegen Philip Morris und AAA Auto Group, die sich um 1,32 Prozent auf 10 105 Kronen beziehungsweise 1,47 Prozent auf 24,82 Kronen verbilligten. Einen Kurssturz von 4,78 Prozent auf 257,1 Kronen verzeichneten KIT Digital hin, die damit am Indexende standen.

In Warschau stieg der WIG-20 um 0,26 Prozent auf 2 733,31 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,27 Prozent auf 47 641,54 Zähler.

PZU standen mit einer Meldung zur Dividendenpolitik im Fokus. Wie eine polnische Tageszeitung berichtete, zieht Unternehmenschef Andrzej Klesyk eine Dividendenausschüttung am höheren Ende von 25 bis 45 Prozent in Betracht. Laut den Experten von KBC Securities würde sich die Meldung mit den bisherigen Ankündigungen des Managements decken. Die Aktien gaben um 0,37 Prozent auf 348,6 Polnische Zloty nach. Die Experten der Unicredit hatten jüngst ihr Anlagevotum "hold" für die Papiere der PZU bestätigt und das Kursziel von 420,00 auf 390,00 Zloty nach unten revidiert.

In der Gewinnzone zeigten sich zu Handelsschluss dagegen Sygnity, die ein deutliches Plus von 3,26 Prozent auf 17,4 Zloty verzeichnen konnten. Wie bekannt wurde, hat das Unternehmen mit der polnischen Sozialversicherungsgesellschaft ZUS einen Vertrag über die Erstellung eines Online-Portals unterzeichnet, das polnischen Staatsbürgern die Möglichkeit geben soll, gewisse Angelegenheiten mit der ZUS via Internet abzuwickeln.

Trotz einem negativen Analystenkommentar zulegen konnten BRE Bank, die in einem europaweit erfolgreichen Bankensektor um 2,94 Prozent auf 300,9 Zloty vorrückten. Die Experten der Bank of America hatten ihre Kaufempfehlung "buy" für Titel zurück genommen und sie stattdessen mit "underperform" bewertet.

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