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21.01.2010

18:56 Uhr

Internationaler Aktienhandel

AT&S an Wiener Börse nach Zahlen gesucht

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,57 Prozent auf 2 606 Punkte. Einmal mehr gaben Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten den europäischen Leitbörsen eine Richtung.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,57 Prozent auf 2 606,36 Punkte. Einmal mehr gaben Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten den europäischen Leitbörsen eine Richtung. Nachdem sich die Indizes über weite Strecken ohne klare Tendenz zeigten, sorgten enttäuschende US-Daten vom Arbeitsmarkt und zum Geschäftsklima für die Trendumkehr ins Minus.

Unter den Schwergewichten zogen OMV (minus 3,80 Prozent auf 30,41 Euro), Erste Group (minus 3,36 Prozent auf 28,80 Euro) und Raiffeisen International (minus 2,39 Prozent auf 39,28 Euro) den Leitindex deutlich nach unten.

Einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg legten die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers AT & S auf das Wiener Börsenparkett. Die Aktie ging nach überraschend positiven Quartalszahlen als stärkster Wert im prime market mit einem Plus von 5,38 Prozent bei 7,64 Euro aus dem Handel. Das Unternehmen hat im dritten Jahresviertel des Geschäftsjahres 2009/10 einen deutlichen Margensprung erzielt: Trotz sinkender Umsätze konnte das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden.

Der niederösterreichische Versorger EVN hat von seinen Aktionären grünes Licht für eine Kapitalerhöhung um bis zu zehn Prozent erhalten. In der 81. ordentlichen Hauptversammlung wurde außerdem die Ausschüttung einer Dividende von unverändert 0,37 Euro pro Aktie abgesegnet. Die EVN-Papiere ließen 0,95 Prozent auf 13,51 Euro nach.

Die Verschmelzung von Immoeast und Immofinanz ist durch die Aktionäre mit 96-prozentiger Mehrheit angenommen worden. Beide Titel standen an der Börse unter Druck. Immoeast verloren 5,22 Prozent auf 3,63 Euro und Immofinanz schlossen um 3,94 Prozent leichter bei 2,44 Euro.

Die Strabag will entgegen der Gerüchte den niederländischen Baukonzerns Royal BAM Groep nicht übernehmen. Der Baukonzern sei weder an der Übernahme der Royal BAM Groep noch an einem anderen niederländischen Baukonzern interessiert, hieß es. Indessen hat Merrill Lynch das Kursziel für die Strabag-Aktie von 19,00 auf 20,00 Euro erhöht. Strabag büßten 3,95 Prozent auf 20,40 Euro ein.

Auch einige Analystenstimmen wurden bekannt. So haben die Wertpapieranalysten von Exane BNP Paribas das Anlagevotum für die Aktien des Ziegelherstellers Wienerberger von "Neutral" auf "Underperform" gesenkt. Die Aktie ging mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 14,24 Euro aus dem Handel.

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