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30.01.2008

20:04 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Börse Wien: ATX gibt nach

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,14 Prozent auf 3 833,56 Einheiten. Das alles beherrschende Thema an den Aktienmärkten war die bevorstehende Zinsentscheidung der Notenbank Fed.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,14 Prozent auf 3 833,56 Einheiten. Das alles beherrschende Thema an den Aktienmärkten war die bevorstehende Zinsentscheidung der Notenbank Fed. Zuvor wollte sich kaum jemand mit größeren Orders "die Finger verbrennen", hieß es von Marktteilnehmern. Nach einer positiven Eröffnung drehte der ATX deutlich in die Verlustzone, schloss jedoch von seinem Tagestief bei 3 812,17 Zählern ebenfalls klar entfernt. Die schwer gewichteten Blue Chips trugen maßgeblich zu den Abschlägen bei. Händler sprachen jedoch von unspektakulären Umsätzen.

Am deutlichsten büßten unter den Schwergewichten die Aktien der Voestalpine ein. Mit den Titeln ging es um 3,39 Prozent auf 41,07 Euro nach unten. Eine Abstufung von "Buy" auf "Hold" durch die Deutsche Bank habe sich negativ ausgewirkt, hieß es von Händlerseite. Erste Bank zeigten sich volatil. Zum Schluss gab es ein kleines Plus von 0,33 Prozent auf 36,90 Euro . Raiffeisen International verloren dagegen 2,89 Prozent auf 84,25 Euro.

OMV konnten ihre positive Verlaufstendenz nicht über die Schlussauktion halten. Die Papiere verloren 0,78 Prozent auf 47,29 Euro, fielen damit jedoch geringer als der europäische Sektordurchschnitt.

Abseits des Leitindex gab es im standard market continuous Nachrichten zur Meinl European Land (MEL), welche die-Papiere um 14,19 Prozent auf 8,45 Euro klettern ließen. Noch in dieser Woche soll der Verkauf der MEL über die Bühne gehen, hieß es in einem Bericht des ORF-Hörfunk. Demnach könne ein britischer Hedgefonds die MEL kaufen. Meinl-Bank-Sprecher Herbert Langsner wollte einen Verkauf nicht bestätigen.

Weitere Analysen wurden von der Erste Bank veröffentlicht. Zur Strabag kam eine Ersteinschätzung mit der Einstufung "Accumulate" und einem Kursziel von 48 Euro. Die Titel verschlechterten sich um 1,71 Prozent auf 39,0 Euro. Wienerberger -Aktien werden von der Erste Bank ebenfalls mit "Accumulate" empfohlen nach einer bisherigen Einschätzung mit "Buy". Das Kursziel wurde gleichzeitig von 62,0 auf 45,0 Euro gesenkt. Wienerberger reduzierten sich um 2,53 Prozent auf 30,80 Euro.

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