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09.01.2008

19:12 Uhr

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch bei hohem Volumen mit deutlichen Verlusten beendet. Der ATX fiel um 91,5 Punkte oder 2,09 Prozent auf 4 282,36 Einheiten.

Nach einem schwachen Frühhandel weitete die Wiener Börse am Nachmittag ihre Verluste noch einmal deutlich aus. Der insgesamt nachrichtenarme Tag wurde dabei vor allem vom internationalen Umfeld bestimmt. Auch andere internationale Börsen zeigten sich am Mittwoch schwach.

Alle ATX-Schwergewichte schlossen dabei in Wien im Minus. So kamen die beiden schwer gewichteten Banktitel deutlich unter Druck. Raiffeisen International fielen um 3,82 Prozent auf 92,57 Euro (746 477 gehandelte Stück). Erste Bank verloren 2,54 Prozent auf 41,88 Euro.

Wienerberger büßten nach einer Kurszielsenkung durch Sal. Oppenheim 4,31 Prozent auf 33,11 Euro ein. Das deutsche Bankhaus hatte sein Kursziel für die Aktie um gut 15 Prozent auf 51,80 Euro gekürzt, die Empfehlung "buy" aber bestätigt.

Unter den weiteren ATX-Schwergewichten fielen Voestalpine um 3,63 Prozent auf 43,75 Euro. Telekom Austria verloren 2,31 Prozent auf 19,05 Euro.

Deutliche Verluste gab es für A -TEC Industries , die Aktie schloss mit einem Minus von 5,17 Prozent auf 78,00 Euro. Eine Anlegergruppe hatte Sorgen um die Eigenkapitalausstattung des Mischkonzerns geäußert und forderte nun dessen Chef Mirko Kovats zu mehr Transparenz auf.

Abgaben gab es auch in den Versorgerwerten. Verbund fielen um 2,06 Prozent auf 50,01 Euro. EVN schlossen hingegen nur mit einem moderaten Minus von 0,27 Prozent auf 92,95 Euro (29 139 Stück). Der Börsengang des oberösterreichischen Landesversorgers Energie AG wurde am Mittwoch offiziell abgesagt.

An der Spitze der wenigen Gewinner im Prime Market fanden sich Do & Co mit einem Plus von 3,57 Prozent auf 19,16 Euro. Intercell stiegen um 2,72 Prozent auf 28,75 Euro. Böhler -Uddeholm gewannen 2,46 Prozent auf 67,80 Euro.

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