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19.01.2010

19:22 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Freundliches Umfeld hilft Osteuropas Märkten

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Dienstag mit Kursgewinnen geschlossen. Händler verwiesen als Antrieb auf das freundliche Börsenumfeld in Europa.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Dienstag mit Kursgewinnen geschlossen. Händler verwiesen als Antrieb auf das freundliche Börsenumfeld in Europa.

Der Warschauer WIG-20 legte um 0,98 Prozent auf 2 489,42 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig-Index stieg um 0,70 Prozent auf 41 545,36 Punkte.

Papiere des Indexschwergewichts PKO Bank kletterten um 2,8 Prozent auf 40,00 Zloty. Die größte polnische Bank wurde von den Analysten der Bank of America Merrill Lynch mit einer Kaufempfehlung bedacht. Auch die Titel der Bank Pekao konnten deutlich zulegen (plus 2,0 Prozent auf 179,50 Zloty). PGE-Aktien verbesserten sich um 1,3 Prozent auf 23,6 Zloty. Der größte polnische Versorger wurde in einer Erstbewertung durch die Unicredit mit "Buy" eingestuft.

Titel von Amrest Holdings gaben aber um 4,4 Prozent auf 84,15 Zloty nach. Der Betreiber von Fast-Food-Restaurants der Marken Burger King und Pizza Hut in Zentral- und Osteuropa sah sich im vierten Quartal mit gefallenen Umsätzen konfrontiert. So gingen die Erlöse von 488 Mill. Zloty im Vorjahr auf 486,4 Mill. Zloty zurück.

In Budapest schloss der Leitindex Bux um 0,39 Prozent höher bei 22 784,47 Zähler. Zur Begründung für den Anstieg verweisen Marktteilnehmer vor allem auf die Erholungsbewegung bei den Papieren von Magyar Olay es Gazipari (Mol) und den Titeln der OTP Bank.

Die Indexschwergewichte tendierten jedoch unterschiedlich deutlich im Plus: Papiere der OTP Bank schlossen gut behauptet mit plus 0,16 Prozent auf 6 140 Forint. Deutlich fester gingen Mol-Titel aus dem Handel (plus 2,71 Prozent auf 19 300 Forint). Richter-Gedeon-Titel sackten dagegen um 1,62 Prozent auf 42 300 Forint ab. Papiere von Magyar Telekom gaben um 0,13 Prozent auf 740 Forint nach.

Darüber hinaus meinte der Vorstandsvorsitzende des Pharmaunternehmens Egis, dass man das Jahresumsatzziel aufgrund des stärkeren Forint und des schwächeren Dollar verfehlen werde. Zudem wurde Egis von den Analysten der Deutschen Bank von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Das Kursziel wurde mit 21 500 Forint errechnet. Die Papiere reagierten mit einem Abschlag von 1,49 Prozent auf 18 760 Forint.

Der Prager Leitindex PX verbesserte sich um 0,14 Prozent auf 1 209,90 Zähler. Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) gewannen trotz einer negativen Analystenstudie 0,13 Prozent auf 935,20 Kronen. Der tschechische Versorger wurde von den Analysten der Unicredit von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Auch das Kursziel wurde angepasst, von 1 146 auf 1 000 Kronen. Zur Begründung verweisen die Experten auf niedrigere Annahmen für die Energiepreise in Europa.

Unipetrol-Anteilsscheine aber zeigten sich durch erneut gefallenen Ölpreise belastet. Die Papiere büßten 0,71 Prozent auf 146,55 Kronen ein. Titel von Cetv sackten um 3,46 Prozent auf 471,00 Kronen ab. Der Fernsehstationen-Betreiber konnte laut einem Medienbericht im vierten Quartal keinen Anstieg der Werbeerlöse verzeichnen. Aktien der Erste Group Bank sanken um 0,49 Prozent auf 794,10 Kronen. Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann fordert eine Sonderabgabe für die österreichischen Banken, die sich an die von US-Präsident Barack Obama geforderte Abgabe anlehnen soll.

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