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25.01.2010

10:22 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Obama-Pläne belasten Europa-Börsen weiterhin

Die europäischen Börsen haben sich am Montag im frühen Handel etwas von ihren Startverlusten erholt. Der Eurostoxx 50 verlor in der ersten Handelsstunde 0,27 Prozent auf 2 829 Punkte. Erneut würden die überraschend radikalen Pläne des US-Regierung unter Präsident Barack Obama zur Regulierung der US-Bankenbranche die Aktienmärkte weltweit belasten, hieß es am Markt.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Börsen haben sich am Montag im frühen Handel etwas von ihren Startverlusten erholt. Der Eurostoxx 50 verlor in der ersten Handelsstunde 0,27 Prozent auf 2 829,28 Punkte. Der CAC-40-Index fiel in Paris um 0,20 Prozent auf 3 813,31 Zähler und der Londoner Ftse 100 gewann 0,10 Prozent auf 5 308,42 Punkte.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte mussten zum Wochenauftakt bereits den vierten Handelstag mit Kursverlusten verkraften. Außerdem verlor der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (Djia) seit Handelsschluss in Europa am Freitag weitere 0,97 Prozent.

Erneut würden die überraschend radikalen Pläne des US-Regierung unter Präsident Barack Obama zur Regulierung der US-Bankenbranche die Aktienmärkte weltweit belasten, hieß es von Händlern. Allerdings konnten Aktien großer französischer Banken am Morgen gegen den schwachen Markttrend überraschend zulegen und sorgten damit für einen Lichtblick an den europäischen Aktienmärkten. Händler nannten eine positive Studie der Deutschen Bank als Ursache für die Kursgewinne.

Experten der Deutschen Bank veröffentlichten eine Kaufempfehlung für Aktien der Societe Generale und für Papiere der Credit Agricole . Beide Werte zählten in der ersten Handelsstunde zu den großen Gewinnern am Markt mit einem Plus von 2,03 Prozent auf 43,30 Euro bei den Aktien der Societe Generale und mit 2,78 Prozent auf 12,18 Euro bei der Credit Agricole.

Außerdem sorgten überraschend gute Geschäftszahlen für kräftige Kursgewinne von 4,75 Prozent auf 21,30 Euro bei den Aktien des niederländischen Elektronikkonzerns Philips . Das Unternehmen setzte auch im vierten Quartal 2009 den Erholungskurs weiter fort, blieb beim Umsatz allerdings leicht hinter dem Vorjahreswert zurück.

Geschäftszahlen gab es am Morgen auch vom schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson . Das Unternehmen bekam im abgelaufenen Jahr die Investitionszurückhaltung der Telekomkonzerne zu spüren. Das Infrastrukturgeschäft habe vor allem in der zweiten Jahreshälfte gelitten, sagte der neue Ericsson-Chef Hans Vestberg. Die Aktie von Ericsson reagierte mit einem Minus von 2,50 Prozent auf 70,10 schwedische Kronen.

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