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22.01.2010

20:26 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Osteuropa-Börsen schließen sehr schwach

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben den Handel am Freitag mit Verlusten beendet. Die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, die Regulierung für Banken in den USA zu verschärften, trübte die Stimmung, sagten Börsianer.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben den Handel am Freitag mit Verlusten beendet. Die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, die Regulierung für Banken in den USA zu verschärften, trübte die Stimmung, sagten Börsianer. Zudem gab es Händlern zufolge es Sorgen um eine Leitzinsanhebung in China, womit ein Überhitzen der chinesischen Wirtschaft verhindert werden solle.

Der Budapester Leitindex Bux ging um 2,07 Prozent schwächer bei 21 667,39 Punkten aus dem Handel. Egis-Titel gaben trotz einer Kurszielsenkung um 14,4 Prozent auf 20 875 Forint durch die Analysten von KBC nur um 0,80 Prozent auf 18 450 Forint nach, womit sie sich besser hielten als der Marktindex. Die Experten rechnen für den Zeitraum 2010 bis 2012 mit schwächeren Umsätzen und größeren Investitionsausgaben.

Die Indexschwergewichte tendierten allesamt leichter: Am stärksten erwischte es die Papiere von Magyar Olay es Gazipari (Mol) mit minus 3,48 Prozent auf 18 000 Forint. Aktien der OTP Bank büßten 1,93 Prozent auf 5 825 Forint ein. Richter-Gedeon-Titel schlossen um 1,20 Prozent schwächer bei 41 000 Forint. Aktien von Magyar Telekom verloren 1,25 Prozent auf 706 Forint.

Der Warschauer Wig-20 sackte um 2,54 Prozent auf 2 407,78 Zähler ab. Der breiter gefasste Wig-Index verringerte sich um 2,13 Prozent auf 40 467,20 Punkte.

Papiere des Ölkonzerns Lotos stürzten um 5,5 Prozent auf 29,40 Zloty ab. Die polnische Regierung hatten bekannt gegeben, 14 Mill. Lotos-Aktien im Wert von 406 Mill. Zloty verkauft zu haben, womit das Budgetdefizit verringert werden soll. Zudem wurde angekündigt, dass die Verkäufe fortgesetzt werden sollen, was sich als große Belastung für die Papiere herausstellte.

Die indexlastigen Bankenwerte mussten Verluste verbuchen. Titel der Bank Pekao büßten 4,1 Prozent auf 172,00 Zloty ein. Aktien von PKO BP schlossen mit minus 1,7 Prozent auf 39,75 Zloty besser als der Leitindex Wig-20. Anteilsscheine von Kghm Polska Miedz verloren vor dem Hintergrund gefallener Kupferpreise 1,9 Prozent auf 102,30 Zloty.

Der Prager Leitindex PX sackte um 2,70 Prozent auf 1 183,40 Zähler ab. Keiner der Einzelwerte im Index tendierte mit positiven Vorzeichen.

Die Bankenwerte präsentierten sich in Prag und auch an den übrigen europäischen Börsen als die größten Verlierer. Papiere der Erste Group Bank sackten als zweitschwächster Wert im PX um 4,47 Prozent auf 741,30 Kronen ab. Komercni-Banka-Titel büßten 3,01 Prozent auf 3 870,00 Kronen ein.

Papiere von New World Resources (NWR) waren der schlechteste Wert im Leitindex mit minus 5,53 Prozent auf 196,50 Kronen. Der Kohleförderer zeigte sich von einem Rückgang der Nachfrage und folglich schwächeren Kohlepreisen belastet.

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