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07.01.2009

20:22 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Osteuropas Börsen geschlossen mit Kursverlusten

Die osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch allesamt mit Kursverlusten geschlossen. Am stärksten fiel der Leitindex in Budapest, wo die Anleger nach den jüngsten Zugewinnen und dem zugespitzten Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine zu Gewinnmitnahmen neigten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch allesamt mit Verlusten geschlossen.

An der Budapester Börse fiel der BUX um 3,25 Prozent auf 12 976,79 Punkte. Positive Vorzeichen verhinderten am ungarischen Markt laut Händleraussagen die Rückgänge an den internationalen Leitbörsen. Investoren neigten nach den jüngsten Zugewinnen und dem zugespitzten Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine zu Gewinnmitnahmen. Titel des ungarischen Öl- und Gasschwergewichts MOL sackten um 7,37 Prozent auf 10 550 Forint ab. OTP-Papiere verloren 4,10 Prozent auf 3 040 Forint. Gegen den allgemeinen Trend stemmten sich Richter Gedeon mit plus 0,48 Prozent auf 30 850 Forint.

An der Prager Börse fiel der Leitindex PX 2,77 Prozent auf 879,60 Zähler, nachdem der tschechische Leitindex zuvor drei Tage in Folge zugelegt hatte. Das schwache internationale Börsenumfeld habe auch den Prager Markt in das negative Terrain gedrückt, hieß es aus den Handelsräumen. Die Titel des Energieversorgers Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verbuchten einen Rückgang von 2,86 Prozent auf 821,80 Kronen. Unipetrol fielen um 1,02 Prozent auf 146,00 Kronen. Die Bankenschwergewichte im Leitindex zeigten sich ebenfalls mit eingelegtem Rückwärtsgang. Erste Group gingen um 3,50 Prozent auf 414 Kronen zurück und Komercni Banka verbilligten sich um 3,92 Prozent auf 2,969 Kronen. Klar zulegen konnten unter den Indexmitgliedern lediglich Orco-Papiere mit einem Kursaufschlag von 4,21 Prozent auf 215,30 Kronen.

An der Warschauer Börse fiel der WIG-20 um 1,70 Prozent auf 1 887,85 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 1,44 Prozent auf 28 516,98 Zähler. Auch am Handelsplatz in Polen agierten die Investoren wie an den internationalen Leitbörsen nach den Motto Gewinnmitnahmen auf die jüngsten Kursaufschläge. Die Spannung zwischen Russland und der Ukraine galten auch an den Aktienbörsen als Belastungsfaktor. Die höchsten Umsätze verzeichnen die Aktien von PKO Bank und die Titel des Minenunternehmens Kghm. PKO Bank sanken 1,12 Prozent auf 37,00 Zloty. Kghm Polska Miedz-Papiere stiegen um 0,58 Prozent auf 33,10 Zloty.

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