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31.01.2008

20:08 Uhr

Internationaler Aktienhandel

Schweizer Börse: UBS-Aktien verlieren

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einer Erholungsrally auf Vortagesniveau geschlossen. Insbesondere die Finanzwerte litten aber den ganzen Tag über unter Befürchtungen um weitere Abschreibungen. Im späten Handel wurden die Märkte von der positiven Tendenz der Wall Street gestützt.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag nach einer Erholungsrally auf Vortagesniveau geschlossen. Insbesondere die Finanzwerte litten aber den ganzen Tag über unter Befürchtungen um weitere Abschreibungen. Im späten Handel wurden die Märkte von der positiven Tendenz der Wall Street gestützt.

Am Vortag hatte die Ratingagentur S & P mit der Abstufung weiterer Subprime-Anleihen und von Kreditversicherern gedroht, was auf den Finanzaktien lastete. Zudem hat S & P die Einschätzung für den europäischen Bankensektor überarbeitet und in der Folge den Ausblick für mehrere europäische Institute - so auch für CS und UBS - gesenkt.

Am Nachmittag hatten vor allem die deutlich über Erwartung gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die Märkte für gute Stimmung gesorgt. Beim Schlussgong notierte das Bluechip-Barometer SMI um 0,02 Prozent oder 1,37 Punkte tiefer auf 7 670,44 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI stand bei minus 0,15 Prozent auf 1 170,68 Stellen und der breiter gefasste SPI bei minus 0,04 Prozent auf 6 234,18 Punkten.

Stark unter Druck standen die Aktien der UBS , die 3,8 Prozent tiefer auf 44,30 Franken (Tagestief 41,78 Franken) aus dem Rennen gingen. Sorgen über weiteren Abschreibungsbedarf innerhalb und außerhalb des Subprime-Bereichs veranlassten die Anleger zu Verkäufen. Zahlreiche Banken hatten zudem ihre Kursziele für UBS reduziert.

Unter der Angst vor weiteren Abschreibern litten auch CS (-0,9 Prozent auf 60,80 Franken) während Julius Bär (+0,2 Prozent auf 74,80 Franken) nach einem volatilen Verlauf nahe dem Tageshoch schlossen. Die Anleger bevorzugten die Titel, weil die Gefahr von Abschreibern wie bei den Grossbanken hier kleiner sei, sagte ein Händler.

Zu den schwächsten Werten zählten Swiss Re (-1,2 Prozent auf 80,40 Franken), die von Aussagen der Münchener Rück belastet wurden, wonach die Erneuerungsrunde schwach verlaufen sei. Die Assekuranz hatte den ganzen Tag über schwächer tendiert, zum Schluss standen ZFS noch 0,1 Prozent leichter auf 306,00 Franken und Swiss Life 1,0 Prozent auf 260,50 Franken.

Baloise schlossen 0,9 Prozent niedriger bei 95,40 Franken, nachdem am Morgen bekannt worden war, dass der Versicherungskonzern mit der deutschen Gothaer Gespräche über die Fusion des Deutschlandgeschäfts verhandelt.

Den zuvor schwachen Zyklikern wie Tagessieger Syngenta (+2,2 Prozent auf 285,00 Franken) oder ABB (+0,3 Prozent auf 26,80 Franken) gelang im späten Handel ein markanter Anstieg. Roche (+1,2 Prozent auf 195,80 Franken) profitierten nach den am Vortag positiv aufgenommenen Jahreszahlen von Anschlusskäufen. Im Plus schlossen zudem Swisscom (+0,9 Prozent auf 428,50 Franken), Nestle (+1,2 Prozent auf 483,00 Franken) oder Nobel Biocare (+1,8 Prozent auf 265,30 Franken).

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