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18.08.2014

13:55 Uhr

Irland

Bessere Bonitätsnote macht Bonds begehrt

Irische Staatsanleihen sind wieder gefragt. Grund ist die Hochstufung der Kreditwürdigkeit des Landes. Die Wirtschaft des Landes sei in einem guten Zustand. Die Kurse stiegen, die Rendite fiel bis auf ein Rekordtief.

Irland wurde von der Ratingagentur Fitch hochgestuft. Das hat den Anleihen des Landes Auftrieb gegeben. dpa

Irland wurde von der Ratingagentur Fitch hochgestuft. Das hat den Anleihen des Landes Auftrieb gegeben.

FrankfurtDie Hochstufung der Kreditwürdigkeit Irlands hat den Anleihen des Landes am Montag Auftrieb gegeben. Die Kurse stiegen, die Rendite fiel bis auf ein Rekordtief von 1,959 Prozent (Freitag: 1,997 Prozent).

Fitch hatte als zweite große Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Irlands auf A- von zuvor BBB+ hochgestuft. Die Agentur begründete ihren Schritt damit, dass das Euro-Land im vergangenen Jahr seinen Haushalt konsolidiert und den europäischen Rettungsschirm Ende 2013 verlassen habe. Die Haltung gegenüber Irland habe sich stark verbessert, sagte Alessandro Giansanti, Stratege bei ING.

Geldquelle Staatsanleihen

Was sind Staatsanleihen?

Staatsanleihen oder Schuldverschreibungen sind eine der wichtigsten Finanzierungsquellen von Staaten. Im Gegensatz zu Aktien sind diese Wertpapiere mit einem festen Zins ausgestattet und das Kapital wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt.

Wie sicher sind Staatsanleihen?

Anleihen werden in verschiedenen Laufzeiten von zumeist 2 bis 30 Jahren ausgegeben. Lange Zeit galten sie als äußerst sichere Anlageform, da das Risiko eines staatlichen Zahlungsausfalls als sehr gering betrachtet wurde. Mit der Schuldenkrise in Europa ist dieses Bild aber ins Wanken geraten.

Woraus ergibt sich der Zins?

Als Zinszahlung erhält der Anleger die Rendite oder den Effektivzins. Dieser ergibt sich aus dem im Vorhinein festgelegten Zins der Anleihe (Kupon) und dem von ihm gezahlten Marktpreis (Kurs) des Papiers. Sinkt die Nachfrage und damit der Kurs der Anleihe, steigt die Rendite.

Vor drei Jahren musste das Land mit 85 Milliarden Euro von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds vor der Staatspleite bewahrt werden.

Von

rtr

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