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22.02.2017

06:51 Uhr

Jay Z plant Risikokapitalfonds

Der Venture-Rapper

VonAxel Postinett

Kult-Rapper Jay Z steigt ins Geschäft mit Risikokapital ein. Einschlägige Erfahrung kann er bereits vorweisen und er hat einen Partner im Silicon Valley.

Das Vermögen des Hip Hop-Moguls schätzte das Forbes-Magazin im vergangenen Jahr auf rund 610 Millionen Dollar. AFP; Files; Francois Guillot

Venture-Rapper statt Gangsta-Rapper: Jay Z steigt in das Venture-Kapital-Geschäft ein

Das Vermögen des Hip Hop-Moguls schätzte das Forbes-Magazin im vergangenen Jahr auf rund 610 Millionen Dollar.

San FranciscoVenture-Rapper statt Gangsta-Rapper: Jay Z steigt in das Venture-Kapital-Geschäft ein. Einschlägige Erfahrung hat er bereits: 2014 kaufte er den skandinavischen Musikdienst Tidal für 65 Millionen Dollar. Da bewies der Multimillionär schon ein gutes Gespür. Ende Januar zahlte der Mobilfunk-Betreiber Sprint nach Informationen von Billboard Magazine rund 200 Millionen Dollar für ein Drittel der Anteile. 2015 hatte der Musikdienst nach eigenen Angaben gerade einmal drei Millionen Nutzer. Die norwegische Tageszeitung „Dagens Naeringsliv“ geht davon aus, dass es sogar nur 1,2 Millionen Nutzer waren. Alle Gerüchte, ob Tidal jemals eine Zukunft haben werde, sind jedenfalls verstummt. Und selbst wenn es schief gegangen wäre, wäre Jay Zs Zukunft wohl kaum gefährdet. 2011 beteiligte er sich in einer frühen Kapitalrunde am Start Up Uber aus San Francisco. Das Vermögen des Hip Hop-Moguls schätzte das Forbes-Magazin im vergangenen Jahr auf rund 610 Millionen Dollar.

Jetzt gründet Jayz Z, zusammen mit Jay Brown, einem langjährigen Geschäftspartner und der Investmentfirma Sherpa Capital eine eigene Risikokapitalfirma, berichtet Axios. Alle Beteiligten wollten die Informationen allerdings nicht kommentieren. Sherpa Capital wurde von Scott Stanford und Shevrin Pishevar gegründet und hat bislang rund 624 Millionen Dollar eingesammelt.

Nach den bisherigen Informationen wird Jay Zs Fonds einen eigenen Namen bekommen und voraussichtliche Seed-Investitionen vornehmen. Das sind risikoreiche Beteiligungen im Frühstadium von Unternehmen. Zahlen sie sich aber aus, winken hohe Gewinne. Der Uber-Anteil von Jay Z alleine, soll den 200-fachen Wert der Ursprungsinvestition erreicht haben.

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Allerdings sind das alles Papiergewinne, bis Käufer wie der US-amerikanische Mobilfunktbetreiber Sprint am Horizont auftauchen oder Börsengänge erfolgreich sind, zum Beispiel bei Uber. Und bis dahin kann Shawn Carter, wie Jay Z mit bürgerlichem Namen heißt, noch immer erfolgreich auf Tournee gehen oder sich im Doppelverdiener-Haushalt ausruhen. Seine Ehefrau Beyoncé kommt auf ein geschätztes Nettovermögen von rund 400 Millionen Dollar.

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