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16.01.2005

13:27 Uhr

Kein Angebot für LSE

US-Börsenhandel könnte früher starten

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen erwägt die New Yorker Börse einen früheren Handelsstart. Damit könnten Wertpapiergeschäfte von den europäischen Aktienmärkten abgezogen werden, hofft NYSE-Präsidentin Catherine Kinney.

HB BERLIN. Die Präsidentin der New York Stock Exchange (NYSE), Catherine Kinney, prüft die Möglichkeit eines früheren Handelsbeginns. Das sagte Kinney der britischen «Financial Times», wie die Zeitung in ihrer Wochenendausgabe berichtete. Die weltgrößte Börse will damit Handelstransaktionen von den europäischen Börsen abziehen. «Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir das tun können», schränkte sie gleichfalls ein. Die Idee befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium.

Dabei habe Kinney vor allem die London Stock Exchange (LSE) im Visier, hieß es weiter. Dort beginnt das Handelsgeschäft fünf Stunden früher. In Frankfurt öffnet die Börse sechs Stunden früher als in New York. Nach dem Willen Kinneys soll die NYSE zu einem zweiten Markt für europäische Aktien werden.

Mit Blick auf die Übernahmeversuche der LSE durch die Deutsche Börse und die Vierländerbörse Euronext sagte Kinney, es werde kein Angebot für die LSE geben. Aber man sei sicherlich an Teilen ihres Handelsvolumens und ihrer Börsennotierungen interessiert, fügte sie hinzu.

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