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19.08.2011

21:40 Uhr

Kreditwürdigkeit

S&P stuft Venezuela herab

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Venezuelas herabgestuft und dies auch mit der Krebserkrankung von Präsident Hugo Chavez begründet.

Venezuelas Präsident Hugo Chavez ist von seiner Krebserkrankung sichtlich gezeichnet. AFP

Venezuelas Präsident Hugo Chavez ist von seiner Krebserkrankung sichtlich gezeichnet.

BerlinVenezuela werde jetzt mit B+ bewertet und damit eine Stufe unter der bisherigen Note von BB-, teilte S&P am Freitag mit. Damit gelten Anlagen als hoch spekulativ. Der Ausblick wurde mit stabil eingestuft. Die Agentur begründete den Schritt damit, dass sie nun mehr Wert auf die politische Stabilität eines Staates lege. Dies sei eine Schwachstelle des Opec-Mitgliedes.

S&P erklärte, die Erkrankung von Chavez sei eine zusätzliche Belastung für die bereits herrschende Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung Venezuelas. Zudem hätten zuletzt Preiskontrollen und willkürliche Gesetze Investitionen in den Privatsektor unterbunden und die Produktivität geschwächt. Hinzu kämen Berichte, Chavez plane, die Gold- und Devisenreserven Venezuelas ins Land zurückzuführen. Zugleich mindertendie riesigen Ölvorräte die Unsicherheit, hieß es weiter.

Von

rtr

Kommentare (8)

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peter

19.08.2011, 22:25 Uhr

Das ging ja schnell!! Das war die Strafe, daß Chavez das Gold heimholen will. Hat er trotzdem richtig gemacht, denn den letzten beißen die Hunde.

Thomas-Melber-Stuttgart

20.08.2011, 00:23 Uhr

Na, vielleicht steht ja auch eine "humanitäre Intervention" bevor.

Account gelöscht!

20.08.2011, 10:07 Uhr

Wie unpolitisch und unabhängig die amerikanischen Ratingagenturen doch sind...

Wagt Chavez doch, das Gold selbst zu fördern. Vielleicht bekommt daß Volk auch noch einen Teil der Gewinne?

Das ist nicht hinnehmbar. Falls die USA das Land nicht zur Achse des Bösen machen - damit überfallen, dürfte Venezuela nach der Krise besser dastehen als viele anderen Staaten der Welt.

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