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14.03.2014

09:44 Uhr

Krim-Krise

Kurse an der Moskauer Börse stürzen ab

Die Krim-Krise hat nun auch die Moskauer Börse erreicht. Die Kurse der beiden wichtigsten Indizes stürzten ab. Das Referendum am Sonntag könnte noch einmal mehr Bewegung in die Kurse bringen.

Die Börse in Moskau leidet immer mehr unter der Krim-Krise. picture-alliance

Die Börse in Moskau leidet immer mehr unter der Krim-Krise.

MoskauAngesichts der angespannten Lage auf der ukrainischen Halbinsel Krim steigt die Nervosität der Anleger. An der Börse in Moskau stürzten die beiden wichtigsten Indizes, der Micex und der RTS, am Freitag bis Mittag (Ortszeit) um jeweils fast fünf Prozent ab. Der Micex stand 4,37 Prozent im Minus, der RTS 4,82 Prozent. Am Sonntag sollen die Einwohner der Krim in einem Referendum über den künftigen Status der Halbinsel abstimmen. Die ukrainische Teilrepublik steht faktisch bereits unter russischer Kontrolle.

Es wird mit einer Mehrheit für den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation gerechnet. Die Übergangsregierung in Kiew und der Westen halten die Abstimmung aber für illegal und werfen Moskau vor, die Spaltung der Ukraine voranzutreiben.

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Schwache Konjunkturdaten aus China, schlechte Nachrichten von der Krim – diesen Cocktail verträgt die Börse nicht. Etliche Unternehmen enttäuschen mit ihren Zahlen, und nur wenige verblüffen mit Überraschungen.

Die USA und die EU verurteilten das Vorgehen Russlands scharf und verhängten erste Sanktionen gegen Moskau, denen weitere folgen könnten. Schon in den vergangenen Tagen sorgte die Aussicht auf eine weitere Eskalation des Konflikts in der Wirtschaft für Unruhe.

Von

afp

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