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19.03.2014

16:20 Uhr

Krimkrise

Russische Börse leidet unter Spannungen

Die Moskauer Börse bekommt die Krimkrise stärker zu spüren. Der auf Dollar laufende RTS-Index notiert im Vergleich zum Jahresbeginn ein Fünftel niedriger. Analysten glauben nicht, dass die Spannungen schnell abebben.

Die Börse in Moskau auf Talfahrt: Der auf Rubel lautende Index MICEX verlor am Mittwoch 1,7 Prozent. Reuters, Sascha Rheker

Die Börse in Moskau auf Talfahrt: Der auf Rubel lautende Index MICEX verlor am Mittwoch 1,7 Prozent.

Moskau/FrankfurtDie anhaltenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland haben der Börse in Moskau zugesetzt. Der auf Dollar lautende RTS-Index notierte am Mittwoch zeitweise 1,3 Prozent schwächer, der auf Rubel lautende Index MICEX verlor 1,7 Prozent. Seit Jahresbeginn kommen sie auf ein Minus von fast 20 beziehungsweise 11 Prozent.

Nach dem Anschluss der Krim an Russland verhängten die EU, die USA und Japan neue Sanktionen gegen Russland. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte Konsequenzen an. „Ich glaube nicht, dass die Spannungen so schnell abebben werden“, sagte Cristian Maggio, Emerging Markets Stratege bei TD Securities.

Der russische Dollar Bond mit Laufzeit bis 2043 fiel um mehr als zwei auf 96 Punkte. Am Markt für Credit Default Swaps (CDS) verteuerte sich die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets ukrainischer Anleihen um 25.000 Dollar auf 1,250 Millionen Dollar, wie der Datenanbieter Markit mitteilte.

Auch die ukrainische Landeswährung geriet erneut unter Druck. Ein Dollar kostete 10,05 Hryvnia nach 9,90 Hryvnia im Schlussgeschäft vom Dienstag.

Von

rtr

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