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09.10.2012

12:15 Uhr

Kurzfristige Anliehen

Griechenland sammelt 1,3 Milliarden Euro ein

Griechenland hat Anleihen für sechs Monate im Wert von 1,3 Milliarden ausgegeben. Die Rendite lag mit 4,46 Prozent in etwa auf dem Niveau von August 2011. Größter Abnehmer waren die einheimischen Bankhäuser.

Die griechische Regierung kann sich derzeit nur über die kurzfristigen Geldmarktgeschäfte refinanzieren. dpa

Die griechische Regierung kann sich derzeit nur über die kurzfristigen Geldmarktgeschäfte refinanzieren.

FrankfurtGriechenland hat am Dienstag an den Finanzmärkten 1,3 Milliarden Euro für sechs Monate eingesammelt. Dabei musste die Athener Regierung den Anlegern - laut Börsianern überwiegend griechische Banken - mit 4,46 Prozent etwas weniger Rendite als zuletzt mit 4,54 Prozent zahlen.

Damit ist die Rendite wieder auf dem Niveau vom August 2011, wie die Athener Finanzagentur PDMA mitteilte. Die Überzeichnung war mit dem 1,6-Fachen aber niedriger als zuletzt mit 1,95.

Die kurzlaufenden Geldmarktgeschäfte sind derzeit die einzige Refinanzierungsquelle der griechischen Regierung. Größte Abnehmer der Titel sind in der Regel die einheimischen Banken. Wegen der schleppenden Reformen steht die Regierung in Athen derzeit an den Finanzmärkten am Pranger. Am Dienstag wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Athen mit Regierung und Unternehmen die Schuldenkrise beraten.

Von

rtr

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