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08.06.2015

17:52 Uhr

LKW-Zulieferer

Jost plant offenbar Börsengang

Der Lkw-Zulieferer Jost strebt einem Insider zufolge zeitnah an die Börse. Ein Finanzinvestor sei bereits beauftragt worden. Angeblich sollen bereits die JPMorgan, die Deutsche Bank und die Commerzbank dabei sein.

Ein Lkw fährt bei sonnigem Wetter auf einer Allee: Der Lkw-Zulieferer Jost strebt an die Börse. dpa

Ein Lkw auf einer Landstraße

Ein Lkw fährt bei sonnigem Wetter auf einer Allee: Der Lkw-Zulieferer Jost strebt an die Börse.

FrankfurtDer Börsengang des hessischen Lkw-Zulieferers Jost-Werke rückt näher. Der Finanzinvestor Cinven, dem das Unternehmen aus Neu-Isenburg bei Frankfurt gehört, habe die Investmentbank JPMorgan, die Deutsche Bank und die Commerzbank mit der Vorbereitung des Börsengangs beauftragt, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Schritt könnte frühestens nach der üblichen Markt-Sommerpause im September über die Bühne gehen, hieß es in Finanzkreisen. Cinven, Jost und die Banken wollten sich dazu nicht äußern oder waren nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Das Unternehmen könnte beim Börsengang - gemessen an Konkurrenten wie Wabco, SAF-Holland oder Stabilus - mit mehr als 700 Millionen Euro bewertet werden. Die Investmentbank Rothschild hatte seit Anfang des Jahres Möglichkeiten für einen Ausstieg von Cinven bei Jost sondiert.

Cinven hatte 2008 die Mehrheit an Jost übernommen. Mit einer Umschuldung wendete der Investor eine Pleite des Herstellers von Lkw-Anhängerkupplungen und Hydrauliksystemen ab, musste aber seinen Anteil auf 64 von 77 Prozent reduzieren. Seither geht es bei Jost wieder bergauf. Das Unternehmen beschäftigt 2500 Menschen und hat Vertriebs- und Fertigungsstätten in 18 Ländern. Im vergangenen Jahr hatte Jost angekündigt, das Geschäft mit Achsen für Lkw-Anhänger und -Auflieger von Daimler zu kaufen

Von

rtr

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