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02.01.2011

16:46 Uhr

Märkte 2011

Die Hoffnungen richten sich auf Amerika

Konjunkturdaten und der Start der Berichtssaion in den USA werden das Geschehen auf den internationalen Finanzmärkten in den ersten beiden Wochen 2011 prägen. Banken und Broker jedenfalls sind für das neue Jahr positiv gestimmt und halten es für wahrscheinlich, dass sich der Dax oberhalb der 7000-Punkte-Marke etablierten wird.

Fotograf an der Frankfurter Börse. DAPD

Fotograf an der Frankfurter Börse.

HB FRANKFURT. In der ersten Woche des neuen Jahres könnte es an den internationalen Finanzmärkten rasch wieder zu Sache gehen. Zwar sind die Terminkalender auf der Unternehmensseite noch recht leer, doch schon am 10. Januar fängt in den USA wieder die nächste Berichtssaison an, und da sind einem Börsianer zufolge Überraschungen in alle Richtungen möglich.

Zudem ist mit Blick auf die Konjunkturdaten ein schnelles Erwachen aus dem Winterschlaf angesagt: So wird unter anderem am Freitag der Arbeitsmarktbericht für Dezember aus den USA erwartet. Generell gelte, "dass frisches Geld angelegt werden will, und gewinnbringendere Alternativen zu den Aktien gibt es kaum", sagt ein Börsianer.

Banken und Broker sind für das neue Jahr positiv gestimmt und halten es für wahrscheinlich, dass sich der Dax oberhalb der 7000-Punkte-Marke etablierten wird. Nach einer Reuters-Umfrage vom Dezember rechnen die Experten im Schnitt damit, dass der Index in zwölf Monaten rund neun Prozent höher bei 7625 Zählern notiert.

Vor einem Jahr waren die meisten wesentlich skeptischer: Im Dezember 2009 hatten von Reuters befragte Analysten im Schnitt bei einem Stand von 5957 Zählern ein relativ mageres Plus von vier Prozent auf 6200 Punkten prognostiziert. Doch der Dax lief 2010 vielen Anlegern davon und stieg um über 17 Prozent auf 6995 Zähler (Stand Mittwochabend).

Noch kurz vor Weihnachten hatte es gar nach einem Bruch der 7100er Marke ausgesehen, über der der Dax zuletzt im Juni 2008 notiert hatte - also gut drei Monate vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers. Doch in der letzten verkürzten Handelswoche des Jahre mochte kaum jemand Aktien kaufen.

Somit verlor der Leitindex gegenüber der Weihnachtswoche fast ein Prozent. Vor allem die Zinserhöhung in China am zweiten Weihnachtstag verdarb einigen Anlegern den Appetit auf Aktien. "Viele fürchten, dass die Wachstumslokomotive Asien ins Stocken kommen könnte", warnte ein Börsianer.

Kommentare (1)

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aruba

02.01.2011, 18:38 Uhr

Guten Tag,....Es waere schoen wenn Sie sich auch im Laufe des Jahres an diese Ueberschrift erinnern wuerden;.... anstelle von endlosen Aufschwuengen Mega-boom und Super Konjunktur zu schreiben. Wenn die Amis Schnupfen haben,.... kriegt ihre Teflon intrigantin die Grippe. besten Dank

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