Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.07.2016

08:21 Uhr

Märkte Asien

Börse Tokio startet neue Woche mit Gewinnen

Die überraschend schwachen US-Konjunkturdaten stimmen die Anleger in Asien zuversichtlich. Sie rechnen nun nicht mit einer baldigen Zinserhöhung seitens der Fed. Die Kurse steigen.

Anleger greifen bei Aktien zu. dpa

Börse Tokio

Anleger greifen bei Aktien zu.

TokioDie asiatischen Aktienmärkte haben am Montag überwiegend Kursgewinne verzeichnet. Nach den überraschend schwachen Konjunkturdaten aus den USA setzten Anleger auf länger billiges Geld von der US-Notenbank Fed. Sie rechneten für die kommenden Monate nicht mehr damit, dass die Hüter des Dollar ihren Zins anheben. Die Fed habe wohl auf eine Belebung der Wirtschaft im zweiten Quartal gehofft, sagte Hiroko Iwaki, Anleihe-Stratege bei Mizuho Securities. „Die Daten lassen aber darauf schließen, dass die Wirtschaft allenfalls tief fliegt.”

„Abenomics“ am Limit: Japans Notenbank verzweifelt an Inflationsrate

„Abenomics“ am Limit

Japans Notenbank verzweifelt an Inflationsrate

Die Bank von Japan (BoJ) hält an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik fest – und erhöht nun noch einmal die Ankäufe von ETFs. Da die Inflationsziele verfehlt werden, soll ein Konjunkturprogramm die Wirtschaft ankurbeln.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Vormittag 0,5 Prozent fester bei 16.650 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor dagegen 0,1 Prozent auf 1321 Zähler. Unter Druck blieben nach dem Yen-Anstieg der vergangenen Woche Exportwerte. So gaben die Toyota -Aktien 1,2 Prozent nach, die Tokyo-Electron -Papiere verloren zwei Prozent.

Besser sah es für Bankaktien aus. Die Entscheidung der japanischen Notenbank, den Strafzins nicht noch weiter zu verschärfen, kam ihnen zugute. Die Papiere von Mitsubishi UFJ Financial legten 2,2 Prozent zu, die Aktien von Mizuho Financial gewannen zwei Prozent. Auch außerhalb Japans legten die Kurse zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 1,3 Prozent.

Der Yen gab einen Teil der Gewinne vom Freitag ab, ein Dollar kostete 102,59 Yen. Der Euro wurde kaum verändert zum späten New Yorker Handel mit 1,1169 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9688 Franken je Dollar und 1,0825 Franken je Euro gehandelt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×