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02.02.2015

08:30 Uhr

Marktbericht Asien

China- und US-Daten belasten Aktienmarkt in Tokio

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China und den USA haben den Aktienmarkt in Japan zum Wochenstart belastet. Der Euro hingegen erholte sich im fernöstlichen Handel leicht.

dpa

Die Anzeigentafel an der Tokioter Börse

TokioEnttäuschende Konjunkturdaten aus China und den USA haben zum Wochenauftakt die Aktienmärkte in Fernost belastet. Die Industrie in China schrumpfte dem offiziellen Einkaufsmanagerindex zufolge im Januar erstmals seit fast zweieinhalb Jahren wieder.

Zusätzlich setzte den Anlegern am Montag ein unerwartet geringes Wirtschaftswachstum in den USA zu. Die weltgrößte Volkswirtschaft verlor nach einem deutlichen Plus des Bruttoinlandsprodukts 2014 zum Ende des Jahres an Schwung.

In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,7 Prozent niedriger auf einem Stand von 17.558 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans büßte 0,1 Prozent ein.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

Die jüngsten Wirtschaftszahlen aus den USA und China schürten Zweifel der Investoren an den Wachstumsaussichten der Weltwirtschaft. In der Volksrepublik ergab zudem der endgültige Index der Großbank HSBC und des Markit-Instituts zudem, dass die Industrie bereits den zweiten Monat in Folge schrumpfte.

In Tokio standen Aktien von zwei Drucker-Herstellern im Mittelpunkt, nachdem ihre Bilanzen nicht den Erwartungen entsprachen. Die Anteilsscheine von Seiko Epson brachen zehn Prozent ein, während sich die Papiere des Rivalen Konica Minolta um 9,4 Prozent verbilligten.

Von

rtr

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