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05.01.2006

09:33 Uhr

Marktbericht Asien

Tech-Werte treiben Fernost-Börsen weiter an

Kursgewinne im Technologiesektor haben an den meisten asiatischen Börsen am Donnerstag zu einer Fortsetzung des Aufwärtstrends beigetragen. Am Devisenmarkt stabilisierte sich der Dollar nahe seines niedrigsten Standes seit zwei Monaten zum Euro.

HB SINGAPUR. In Tokio kletterte der Leitindex Nikkei um 0,4 Prozent auf 16.425 Punkte. Zwischenzeitlich erreichte er seinen höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Der breiter angelegte Topix kletterte um 0,7 Prozent auf 1685 Zähler. Auch die Börsen in Hongkong und Singapur legten zu. Lediglich die Börse in Seoul gab dagegen ein halbes Prozent nach.

Der Dollar stabilisierte sich am Donnerstag und konnte seine Talfahrt zumindest vorübergehend stoppen. Die US-Währung hatte zuletzt auf Grund der Hoffnungen auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus in den USA nachgegeben. „Die meisten erwarten aber immer noch eine Reihe von Zinserhöhungen durch die Fed“, erklärte Händler Nobuaki Kubo von der Resona Bank die Stabilisierung. Der Euro wurde für 1,2095 Dollar gehandelt nach 1,21 Dollar am Vorabend. Der Dollar notierte bei 116,20 Yen nach 116,15 Yen. Zur Schweizer Währung wurde der Euro bei 1,5475 Franken gehandelt, der Dollar notierte mit 1,2793 Franken.

Die Wall Street hatte am Vorabend auch den zweiten Handelstag in diesem Jahr mit Gewinnen beendet. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent höher bei 10.880 Zählern. Der Index der Nasdaq legte 0,9 Prozent zu auf 2263 Punkte. Der S&P-500 stieg um 0,4 Prozent auf 1273 Zähler.

Analysten zufolge dürfte die Stärke der asiatischen Währungen weiterhin zu Kursgewinnen bei Technologie- und Exportaktien führen. Allerdings begännen auch erneut die höheren Energiekosten die Furcht zu verstärken, die Verbraucherausgaben und die Gewinne der Unternehmen könnten abnehmen.

In Tokio gehörten die Anteilsscheine von Sony mit plus 4,4 Prozent auf 4940 Yen zu den Gewinnern. Die Papiere von Advantest verteuerten sich um 3,6 Prozent auf 12.390 Yen, die von Tokyo Electron um knapp vier Prozent auf 7630 Yen. Die Titel von Toshiba legten 4,7 Prozent auf 739 Yen zu.

In Seoul sorgten der stärkere Won und die gestiegenen Ölpreise hingegen für Gewinnmitnahmen. Die Papiere von Samsung Electronics gaben 2,7 Prozent auf 679.000 Won nach. Der weltweit größte Hersteller von Speicherchips hatte im Handel am Mittwoch eine Marktkapitalisierung von mehr als 100 Milliarden Dollar erreicht.

Auf Grund des schwächeren Dollars gaben auch die Preise an den Metallmärkten nach. So gab der Preis für eine Feinunze Gold auf 532,25 Dollar nach. Am Vorabend in New York hatte die Feinunze noch 534,20 Dollar gekostet. Auch der Preis für eine Tonne Kupfer sank zum Vortag um zehn Dollar.

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