Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.01.2008

08:11 Uhr

HB TOKIO. Meldungen über einen möglichen Käufer des unter Druck geratenen US-Anleiheversicherers Ambac haben am Freitag die asiatischen Aktienmärkte beflügelt. Die wichtigen Indizes folgten zudem der Wall Street ins Plus, die am Vorabend Gewinne verzeichnet hatte.

Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 4,1 Prozent höher bei 13 629 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index lag 4,7 Prozent im Plus bei 1 344 Punkten. Auch an den übrigen großen Handelsplätzen in Asien war die Stimmung positiv. Die Börsen Shanghai, Südkorea, Taiwan, Hongkong und Singapur tendierten deutlich fester.

Marktteilnehmer verwiesen nicht nur auf die grundsätzliche Einigung über die Eckpunkte des 150-Milliarden-Dollar-Pakets zur Ankurbelung der Wirtschaft in den USA. Noch wichtiger für die gute Stimmung auf dem Börsenparkett sei ein Medienbericht, wonach der Milliardär Wilbur Ross den unter Druck geratenen amerikanischen Anleiheversicherer Ambac kaufen will, sagte Tomomi Yamashita von Shinkin Asset Management. Das habe vor allem die Finanztitel beflügelt. "Das geplante US-Konjunkturprogramm kombiniert mit der deutlichen Zinssenkung und der Hoffnung auf weitere Einschnitte hilft dabei, das lodernde Feuer auszutreten", sagte Park Seung Hun von Woori Investment & Securities.

Besonders Finanztitel konnten profitieren nach Verlusten im Zuge der jüngsten Turbulenzen. Aktien der Mizuho Financial Group stiegen um über zehn Prozent, die der Mitsubishi UFJ Financial Group verteuerten sich um 7,9 Prozent. Exporttitel wie der Digitalkamerahersteller Canon legten mit einem Plus von 6,8 Prozent deutlich zu, ebenso die Papiere von Honda. Die Papiere des Autobauers verteuerten sich um 6,5 Prozent.

Die US-Börsen hatten am Donnerstag von der Hoffnung auf weitere Rettungsaktionen der US-Zentralbank und der amerikanischen Regierung sowie von positiven Arbeitsmarktdaten profitiert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,88 Prozent fester. Der breiter gefasste S&P-500 legte 1,01 Prozent zu und der Technologieindex Nasdaq 1,92 Prozent.

Der Euro präsentierte sich in Fernost etwas schwächer. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4752 Dollar gehandelt nach 1,4760 Dollar in den USA.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×