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14.01.2008

08:05 Uhr

Marktbericht

Börsen in Fernost stabiler

Die asiatischen Börsen haben am Montag nach jüngsten schweren Verlusten vereinzelt wieder leichte Gewinne verzeichnet. Von einer Erholung wollten die Analysten jedoch noch nicht sprechen - eine wirkliche Wende ins Plus bleibt wenig wahrscheinlich.

HB HONGKONG. In Taiwan schloss der Leitindex 1,79 Prozent höher bei 8173 Punkten. Auch Shanghai lag im Plus, Australien notierte kaum verändert. Hongkong, Singapur und Südkorea verbuchten Verluste. Wegen eines Feiertags war der Handel jedoch eingeschränkt: Die Börse in Tokio blieb am Montag geschlossen.

Analysten sahen eine Stabilisierung nach den Kursverlusten der vergangene Woche, wollten von einer Erholung jedoch noch nicht sprechen. Zwar sei wieder Kauflaune zu spüren, sagte Lee Kyung Soo von Daewoo Securities in Seoul. Eine wirklich Wende sei aber unwahrscheinlich, da Investoren erst die nächsten Daten zur US-Wirtschaft sowie mehrere Quartalszahlen abwarten wollten. In dieser Woche werden mit der Citigroup und Merrill Lynch zwei US-Banken ihre Ergebnisse bekannt geben, die im Zuge der Kreditmarktkrise bereits Federn lassen mussten. Befürchtet werden weitere Abschreibungen.

Die US-Börsen hatten am Freitag - belastet von Rezessionsängsten nach schlechten Nachrichten aus dem Finanzsektor - mit Kursabschlägen geschlossen. Der Dow -Jones schloss 1,9 Prozent tiefer bei 12 606 Punkten. Der S&P-500 verlor 1,4 Prozent auf 1401 Zähler und der Technologie-Index Nasdaq zwei Prozent auf 2439 Stellen.

Zu den größten Gewinnern in Taiwan gehörten Cathay Financial . Die Aktien stiegen um knapp sieben Prozent. Händler begründeten dies mit dem Wahlsieg der chinafreundlichen Partei KMT bei der Parlamentswahl am Samstag. Bedingt durch die unsichere Lage an den weltweiten Märkten setzten Investoren auch am Montag im fernöstlichen Handel wieder verstärkt auf Gold. Das Edelmetall erreichte einen Rekordpreis von 898,30 Dollar pro Unze. Analysten zufolge kamen der Entwicklung die Erwartungen auf eine Zinssenkung der US -Notenbank und der schwache Dollar zu Gute. Der Euro kostete in Fernost 1,4813 Dollar und 160,96 Yen. Der Dollar notierte bei 108,65 Yen.

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