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12.04.2006

08:27 Uhr

Marktbericht

Iran-Krise belastet asiatische Börsen

Asiens Börsen haben am Mittwoch überwiegend Verluste verzeichnet. In Tokio belasteten vor allem Titel von Elektronikfirmen den Markt, die negativen Vorgaben aus den USA folgten.

HB SINGAPUR/TOKIO. Auch der Atomstreit mit dem Iran und der damit verbundene hohe Ölpreis drückten die Stimmung. Im Devisenhandel wurde der Euro vor Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten weitgehend unverändert gehandelt.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,47 Prozent im Minus bei 17.162 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor bis Handelsschluss 1,54 Prozent im Plus auf 1742 Zähler. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong und Singapur verzeichneten ebenfalls Verluste, die Börse in Taiwan legte zu.

Sorgen über die weitere Ölpreis-Entwicklung hatten am Vorabend auch die US-Börsen ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,46 Prozent leichter bei 11 090 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,77 Prozent auf 1286 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq notierte 0,98 Prozent schwächer bei 2310 Stellen.

Die deutlich gestiegenen Spannungen im Iran-Konflikt hätten einen Schatten auf die US-Börsen geworfen, sagte Analyst Masatoshi Sato von Mizuho Investors Securities. Das habe zu Gewinnmitnahmen in Japan geführt. „Die Verluste an den US-Börsen haben Investoren enttäuscht und ihnen einen Grund geliefert, zu verkaufen“, sagte er. Die Aktie der Technologiefirma Advantest gab um mehr als 3,8 Prozent nach. Das Papier des Elektronikteile-Zulieferers Kyocera Corp. verlor mehr als vier Prozent.

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