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22.02.2011

07:48 Uhr

Marktbericht

Libyen belastet Tokioter Börse

Die Unruhen in Libyen verderben asiatischen Anlegern die Laune. Der Nikkei-Index liegt deutlich im Minus. Auch in China fallen die Kurse.

Die Börse in Tokio, Japan. Quelle: dpa

Die Börse in Tokio, Japan.

TokioDie Tokioter Börse hat am Dienstag deutliche Verluste verzeichnet. Die Unruhen in der arabischen Welt hätten nach den Gewinnen der Vortage Gewinnmitnahmen ausgelöst, begründeten Händler die Entwicklung.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte lag im späten Handel bei 10.665 Zählern, einem Minus von 1,7 Prozent. Damit grenzte der Index seine vorherigen Verluste ein wenig ein, nachdem er rund zwei Prozent schwächer notiert hatte.

Der breiter gefasste Topix-Index notierte 1,8 Prozent niedriger bei 957 Zählern. In China verlor der Shanghai-Composite 2,2 Prozent an Wert.

Standardwerte wie Toyota- oder Hitachi-Aktien gaben mehr als zweieinhalb Prozent nach. Auch Bankaktien wie Mitsubishi UFJ oder Mizuho Financial standen oben auf den Verkaufslisten und verloren rund dreieinhalb Prozent.

Die Herabstufung des Ausblicks für die Kreditwürdigkeit Japans durch die Ratingagentur Moody's dürfte Marktteilnehmern zufolge kaum kurzfristige Auswirkungen haben. Moody's hatte den Ausblick des Aa2-Ratings auf negativ von zuvor stabil herabgestuft.

Der Dollar wurde leichter mit 83,07-08 Yen gehandelt nach 83,12-13 Yen am späten Vortag. Der Euro notierte zum Yen leichter mit 113,66-67 Yen nach 113,72-76 Yen. Zum Dollar lag er stetig bei 1,3681-85 Dollar nach 1,3681-82 Dollar.

Von

rtr

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