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29.01.2007

22:33 Uhr

Marktbericht New York

US-Börsen schließen kaum verändert

Die US-Börsen sind wenig verändert in die neue Handelswoche gestartet. Spekulationen über Unternehmensfusionen führten am Montag zwar teils zu Kursgewinnen. Diese wurden allerdings durch Verluste bei Energietiteln begrenzt, die durch den fallenden Ölpreis in Mitleidenschaft gezogen wurden. Insgesamt hielten sich die Anleger vor dem am Mittwoch anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank zurück.

Die New York Stock Exchange. Foto: ap

Die New York Stock Exchange. Foto: ap

HB NEW YORK. Am Tag vor der ersten Zinssitzung der Fed in diesem Jahr hseien die Anleger vorsichtig gewesen, sagten Börsianer. „Der Markt findet vor dieser Entscheidung am Mittwoch keine klare Richtung“, sagte Chefhändler Todd Leone von Cowen & Co.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel kaum verändert bei 12 490 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 12 542 und 12 481 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte um 0,11 Prozent tiefer bei 1420 Zählern. Der Nasdaq-Composite gewann um 0,23 Prozent auf 2441 Stellen.

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„Die Rohstoffpreise sind rapide nach unten gegangen“, sagte Tom Schrader von Stifel Nicolaus Capital Markets. Möglicherweise gebe es am Markt auch Sorgen über die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank. Der Offenmarktausschuss der Fed dürfte zwar den Leitzins in den USA am Mittwoch unverändert bei 5,25 Prozent lassen. Allerdings erwarten die Investoren aus den Kommentaren der Notenbanker Aufschlüsse über die weitere Zinsentwicklung. Das Barrel US-Leichtöl verbilligte sich um eineinhalb Dollar auf 53,91 Dollar. Die Aktien des Ölkonzerns Exxon Mobil fielen um 0,56 Prozent auf 73,20 Dollar.

Die Aktien des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb verzeichneten dagegen einen Anstieg um 4,65 Prozent auf 27,43 Dollar. Ein französisches Finanzblatt hatte zuvor berichtet, der französische Konzern Sanofi-Aventis plane möglicherweise ein freundliches Übernahmeangebot. Dadurch entstünde der weltweit größte Pharmakonzern vor dem US-Konkurrenten Pfizer. Eine Vorvereinbarung sei bereits unterschrieben worden, berichtete der Finanz-Wochenbrief „La Lettre de l'Expansion“ am Montag. Sanofi Aventis schweigt zu dem Bericht.

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